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Anbieter und Renditeaussichten der Treuhandanlage
Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Geld- und Kapitalanlagen, sodass eigentlich jeder Anleger das für ihn passende Investment finden müsste. Dennoch gibt es nicht wenige Anleger mit ganz speziellen Bedürfnissen, für die die „Standard-Geldanlagen“ nicht ausreichend sind. Daher gibt es inzwischen auch sehr spezielle Geldanlagen, die zum Teil von inländischen und sowohl von ausländischen Banken angeboten werden. Zu diesen etwas spezielleren und hierzulande sicherlich auf breiter Front nicht besonders bekannten Anlageformen zählen unter anderem die Treuhandanlagen.



Bisher sind solche Treuhandanlagen in Deutschland bei den Banken nicht zu tätigen, sondern es handelt sich hier um ein klassisches Angebot der Schweizer Banken und noch einiger anderer Banken aus anderen Ländern. Auch wenn die Geldanlage in der Schweiz nicht wenige Verbraucher zunächst an eine mögliche Steuerhinterziehung denken lässt, so muss man zu den Treuhandanlagen ganz klar sagen, dass es sich dabei um zu einhundert Prozent legale Geldanlagen handelt. Nichts desto trotz zählt die Steuerersparnis zu den Hauptgründen, wenn man sich als Anleger für eine solche Treuhandanlage entscheidet. Der Definition zufolge ist die Treuhandanlage eine Geldanlage, die bei einer ausländischen Bank getätigt wird und bei der keine Verrechnungssteuer anfällt. Daher bezeichnet man die Treuhandanlagen in der Schweiz auch als verrechnungssteuerfreie Anlagen. Im Normalfall fällt die Verrechnungssteuer im Land der Eidgenossen immer dann an, wenn aus Kapitalvermögen Erträge erzielt werden, also Dividenden oder Zinsen. Am ehesten zu vergleichen ist die Verrechnungssteuer damit mit der deutschen Abgeltungssteuer. Eingerichtet werden die Treuhandanlagen stets auf den Namen der (Schweizer) Bank, jedoch auf Rechnung des Anlegers.





Dieser trägt auch sämtliche Risiken der Anlage, wie zum Beispiel Währungsrisiko, Kursrisiko, Zinsrisiko und Emittentenrisiko. Für die rechtliche Wirksamkeit der Treuhandanlagen ist es notwendig, dass zunächst zwischen Anleger (Treugeber) und Bank (Treunehmer) ein Treuhandvertrag abgeschlossen wird. Für den Treunehmer und den Treugeber ergeben sich aus dem geschlossenen Treuhandvertrag heraus bestimmte Pflichten und natürlich auch gewisse Rechte. Die Hauptpflicht der Bank als Treunehmers zählt vor allem, die Anlage im Sinne des Treugebers zu verwalten und soweit das möglich ist Verluste zu vermeiden und eine gute Rendite zu erzielen. Zudem dürfen Verfügungen nur dann vorgenommen werden, wenn diese vom Anleger auch gewünscht sind. Allerdings hat die Bank als Treunehmer im Außenverhältnis mit Dritten in der Praxis das gesamte Verfügungsrecht, im Innenverhältnis gegenüber dem Anleger jedoch nicht. Daher sollte man sich die Treuhandbank auch sehr genau anschauen, da man dieser immerhin nicht nur sein Kapital anvertraut, sondern auch die Verfügungsgewalt darüber, was bei „normalen“ Geldanlagen in der Form nicht der Fall ist.
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