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Angebote von Garantiefonds vergleichen
Im Fondsbereich ist das Angebot mittlerweile so groß, dass sich viele Anleger kaum noch zurecht finden. Wenn man keine Zeit oder auch keine Lust hat, sich intensiv mit den verschiedenen Fondsarten und Fonds auseinander zu setzen, dann bleibt im Grunde fast nur die Alternative, sich nach dem Rat des Bankberaters zu richten.



In diesem Zusammenhang wird man seit einiger Zeit nicht selten die Empfehlung hören, in so genannte Garantiefonds zu investieren, besonders wenn man eine recht hohe Sicherheit haben möchte. Zudem sind es die Garantiefonds, die als einzige Fondsvariante auch für die Riester-Rente zugelassen sind, da es eine Kapital- und Zulagengarantie gibt. Negativ ist allerdings bei den Garantiefonds zu erwähnen, sei es ohne oder mit Riester, dass die Gebühren sehr hoch sind, was sich natürlich deutlich negativ auf die Rendite niederschlägt. Daher sollte man die Angebote von Garantiefonds auf jeden Fall vergleichen, und zwar nicht nur untereinander, sondern auch mit Angeboten im Bereich der „normalen“ Fonds ohne Kapitalgarantie. Es gibt drei wesentliche Aspekte, auf die bei einem Vergleich der Angebote im Bereich der Garantiefonds geachtet werden sollte. Das ist zunächst einmal die Sicherheit des Fonds, also im Detail die Kapitalgarantie. Es ist nämlich keineswegs so, dass stets das gesamte investierte Kapital vor Verlusten geschützt ist, sondern manche Garantiefonds geben auch nur eine Kapitalschutzgarantie von 80 oder 90 Prozent. Zudem ist zu beachten, dass die Garantie sich natürlich immer nur auf die Vertragsfälligkeit bezieht. Wer die Fonds vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit vorzeitig verkauft, hat keinen Anspruch auf die Garantie. Der zweite wesentliche Aspekt ist natürlich die mögliche Rendite.

Hier sollte man sich anschauen, welche Performance der Fonds in der Vergangenheit erzielen konnte, um so die Erträge zu vergleichen. Auf die Gesamtrendite wirken sich aber natürlich nicht nur positiv die Erträge aus, sondern die Gebühren belasten die Rendite und reduzieren diese. Daher sind die Gebühren auch der dritte wichtige Aspekt, den man beim Angebotsvergleich beachten muss. Diese Gebühren sind gerade bei den Garantiefonds im Vergleich zu anderen Fonds ohne Absicherung ohnehin relativ hoch, und zudem gibt es natürlich noch Unterschiede zwischen den Garantiefonds. Achten sollte man sowohl auf einen etwaigen Ausgabeaufschlag, der beim Kauf der Fondsanteile jedes Mal anfällt, als vor allem auf laufende Gebühren und Kosten, wie etwa die Verwaltungsgebühren, Vertriebsgebühren oder die Managementgebühren. Nicht selten ist es beim Garantiefonds so, dass die Gebühren insgesamt aufs Jahr gerechnet bei zwei bis drei Prozent liegen. Da der Ertrag bei den Garantiefonds aufgrund der zu treffenden Absicherungsmaßnahmen oftmals unter dem von „normalen“ Aktienfonds liegt, der durchschnittlich etwa bei sechs bis sieben Prozent liegt, würde die Jahresrendite eventuell nur noch rund vier Prozent betragen. Und ob diese im Vergleich eher unterdurchschnittliche Rendite im Bereich Aktienfonds diese Garantie Wert ist, muss jeder Anleger für sich entscheiden.

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