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Auch privat mit Aktien handeln ist heute einfacher als je zuvor
Aktien stellen unbestritten eines der interessantesten Investments überhaupt dar. Mit relativ wenig Kapital kann sich der Aktionär an der unternehmerischen Wertschöpfung einer Aktiengesellschaft beteiligen und so sein Geld renditeträchtig anlegen. Es ist zwar richtig, dass Aktien auch ein gewisses Risiko bergen, betrachtet man aber Zeiträume von über zehn Jahren, kann man so gut wie jeden Zeitraum der Nachkriegsgeschichte heranziehen - es wird kaum ein Investment geben, dass an die hierbei durchschnittlich erreichten Renditen heranreicht.



Problematisch beim Handel mit Aktien war jedoch stets, dass es in der Vergangenheit nur den wenigsten Menschen vergönnt war, an diesem Geschäft teilzuhaben. Zwar konnte auch in der Vergangenheit schon grundsätzlich jeder Bürger zu seiner Bank gehen, ein Aktiendepot eröffnen und mit Aktien handeln, unterm Strich ist es jedoch so, dass sich nur die wenigsten Menschen an dieses Geschäft herangewagt haben. Hinzu kommt, dass die Bankangestellten natürlich stets versucht haben, die Menschen davon zu überzeugen, doch lieber in Fonds oder einen konzerneigenen Bausparvertrag zu investieren - was vielerorts dann auch geschehen ist.

Seitdem sich das Internet in den letzten zehn Jahren aber immer weiter ausgebreitet hat und heute ein Großteil der Bevölkerung nicht nur über einen herkömmlichen Internetanschluss, sondern sogar über eine Breitbandverbindung verfügt, gibt es jedoch eine sehr gute Möglichkeit, schnell und bequem in den Aktienhandel einsteigen zu können - die Online Broker. Die Eröffnung eines Depots bei einem Online-Broker ist in der Regel sehr einfach und kann von wirklich jedem durchgeführt werden. Schon nach wenigen Klicks ist man stolzer Besitzer eines, zumeist kostenlosen Depotkontos und kann, sofern man über die Risiken aufgeklärt wurde und diese Aufklärung gegengezeichnet hat, beginnen mit Aktien zu handeln. "Handel" im eigentlichen Sinne sollte man dabei allerdings lieber den Profis überlassen, wer nur gelegentlich etwas Geld anlegt und ziemlich wenig bis gar keine Ahnung von der Materie hat, der tut gut daran, sein Geld nur in große Standartwerte, zum Beispiel die DAX-Unternehmen, zu investieren und es dort für viele Jahre liegen zu lassen. Wer aber überhaupt nicht bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, der sollte sein Geld lieber überhaupt nicht in Aktien, sondern in Geldmarktfonds oder auf einem Tagesgeldkonto anlegen.

Neben der infrastrukturellen Anbindung an die breite Bevölkerung hat der Boom der Online-Broker aber noch einen weiteren, ganz enormen Vorteil: Die Kostenstrukturen. Die Kosten, die früher für den Handel mit Aktien genommen wurden, waren enorm: Da gab es Depotgebühren, Ausführungskosten für die Order auf dem Börseparkett und jährliche Verwaltungskosten. Heute gibt es zwar nach wie vor Gebühren, wovon sollten die Broker auch sonst leben, die Verwaltung des Depot, um nur ein Beispiel zu nennen, ist jedoch in der Regel kostenfrei. Zudem haben Anleger heute die Möglichkeit, ihren Handel nicht nur über das Börsenparkett, sondern auch über Xetra, das computerbasierte Börsensystem oder über zahlreiche andere Handelssysteme abwickeln zu lassen und so Kosten einzusparen.

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