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Auf Währungspaare beim Devisenhandel spekulieren
Der Devisenhandel ist heutzutage ganz normalen Anlegern zugänglich, während es früher vor allem Banken oder auch größere institutionelle Kunden waren, die einen Zugang zum Devisenmarkt hatten. Heute kann jedoch jeder interessierte Anleger vom heimischen PC aus mit Devisen spekulieren, auch wenn es sich natürlich um ein Investment mit einem hohen Risiko handelt. Daher sollte jeder Kunde zunächst einmal verstehen, was den Devisenmarkt ausmacht und wie der Handel mit Devisen, der übrigens häufig als Forex-Trading bezeichnet wird, in der Praxis funktioniert. Die Basis für den Devisenhandel sind die verschiedenen Währungen, von denen es weltweit über 100 gibt.



Zwar sind nicht alle Währungen frei handelbar, aber bei den meisten Devisen ist es so, dass diese in ein Wertverhältnis zu einer anderen Währung gesetzt werden können. Wichtig zu wissen ist, dass immer zwei Währungen gehandelt werden, sodass es nicht möglich ist, lediglich eine Währung zu kaufen oder zu verkaufen. Wer zum Beispiel als Anleger in den US-Dollar investieren möchte, der kann zwar einerseits amerikanische Dollar kaufen, muss dafür aber stets eine andere Währung verkaufen, beispielsweise den Euro. Letztendlich ist der Handel mit Devisen also immer eine Spekulation darauf, wie sich zwei Währungen im Verhältnis zueinander entwickeln. Wer beispielsweise mit Schweizer Franken und Euro handeln möchte, der muss sich zunächst entscheiden, ob er auf einen steigenden Euro oder steigenden Franken setzt. Das Währungspaar bzw. der zugehörige Devisenkurs drückt dabei das Verhältnis dieser zwei Währungen zueinander aus. Verliert der Franken beispielsweise gegenüber dem Euro an Wert, so sinkt der entsprechende Devisenkurs.

Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn sich der Euroraum aktuell in einer besseren Wirtschaftslage als die Schweiz befindet. Am Devisenmarkt gibt es heutzutage sehr viele Währungspaare, auf die interessierte Anleger spekulieren können. Zu den am mit Abstand am meisten gehandelten Währungen gehören vor allem der amerikanische US-Dollar, der Euro, der Schweizer Franken und auch das britische Pfund wird relativ häufig gehandelt. Allein diese vier Währungen machen mittlerweile über 70 Prozent des gesamten Devisenhandels aus. Wer als Anleger ein besonders hohes Risiko eingeht, der spekuliert auf sogenannte exotische Währungen. Neben der Tatsache, dass beim Devisenhandel immer zwei Währungen miteinander verglichen werden, sollten Anleger unter anderem auch die Fachbegriffe kennen, die beim Forex-Trading genutzt werden kann. Dazu gehören beispielsweise Leverage, Margin und Spread. Darüber hinaus sollte man sich an bestimmten Strategen orientieren, wenn möglichst dauerhaft erfolgreich mit Währungspaaren gehandelt werden soll.

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