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Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Kapitalmarkt
In den Medien ist heute hierzulande oft von einem sogenannten demografischen Wandel die Rede. Gemeint ist damit in erster Linie, dass sich die Struktur der Bevölkerung in der jüngeren Vergangenheit geändert hat und sich diese Änderung auch in der Zukunft weiter fortsetzen wird. Und zwar besteht diese Veränderung vor allen Dingen darin, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, während die jüngeren Personen nicht nur im Verhältnis dazu, sondern auch in der Summe immer weniger werden.



Die sogenannte Alterspyramide verschiebt sich also, sodass die ehemalige Pyramidenspitze, die aus den älteren Menschen besteht, heute und auch in Zukunft immer breiter wird. Diese demografische Entwicklung hat eine ganze Reihe von Auswirkungen, vor allem auch auf das Sozialversicherungssystem. Aber auch auf den Versicherungs- und Kapitalmarkt haben sich diese Veränderungen in der Altersstruktur bereits ausgewirkt. Eine Auswirkung auf den Kapitalmarkt besteht zum Beispiel darin, dass die Banken zunehmend Produkte für ältere Menschen entwerfen und am Markt präsentieren, da diese Kundengruppe einfach immer größer wird. Dabei geht es vor allem um neue Finanzprodukte, die sehr sicher, gleichzeitig jedoch modern und attraktiv sind.

Denn mit dem „guten alten“ Sparbuch gibt sich auch die heutige Generation 60+ immer seltener zufrieden. Im Zuge dieser Veränderung des Angebotes auf dem Kapitalmarkt werden auch immer öfter komplette Anlagestrategien für die älteren Kundengruppen angeboten. Diese beinhalten zum Beispiel eine Strukturierung des Portfolios auf der Basis von bestimmten Strategien. Oftmals taucht inzwischen auch der Begriff Asset Allocation auf, der die Aufteilung des Kapitals nach bestimmten Gesichtspunkten beinhaltet. Die Veränderung der demografischen Entwicklung hat aber nicht nur auf die Produkte für die etwas älteren Kunden Auswirkungen, sondern auch auf die jungen Kunden. Diese Veränderung bezieht sich jedoch nicht auf etwaige neue Produkte, sondern bestimmte vorhandene Finanzprodukte und Vorsorgeprodukte werden in zunehmendem Umfang auch von jüngeren Kunden genutzt.

Der Anlass ist oftmals die Sorge davor, im Alter den erreichten Lebensstandard nicht mehr halten zu können. Denn aufgrund der alternden Bevölkerung ist damit zu rechnen, dass die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse immer geringer werden. Der demografische Wandel zwingt junge Menschen also im Prinzip indirekt dazu, stärker als vorher an die private Vorsorge und finanzielle Absicherung zu denken. Aus dem Grunde werden spezielle Produkte verstärkt genutzt, die besonders gut für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge geeignet sind, wie zum Beispiel ein Fondssparplan, die private Rentenversicherung oder eine Kapitallebensversicherung.

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