Srbg.de - H O M E
Themen rund um Geld und Finanzen zu den Bereichen Geldanlage, Finanzplanung und Finanzierung




Letzte Beiträge
Kategorien
Meta
Archiv und Websuche


Autoleasing ohne Schufa wenn überhaupt dann mit höheren Leasingraten
Unter Leasing versteht man eine Art Miete, bei der der Gegenstand, in diesem Fall das Auto, im Besitz des Unternehmens verbleibt, der Leasingnehmer dieses aber im Alltag nutzen kann. Hierfür bezahlt er feste Leasingraten, die den Mietzins darstellen. Das Leasing hat sich in den letzten Jahren zunehmend durchgesetzt und wird jetzt nicht mehr nur von Selbstständigen und Freiberuflern, sondern auch von vielen Privatmenschen aufgrund der geringen monatlichen Belastung gern genutzt.



Da Leasingverträge immer über einen Zeitraum von mehreren Jahren abgeschlossen werden und das Leasing gleichzeitig eine Art Kredit darstellt, prüfen die Leasinggeber in jedem Fall die Bonität des Leasingnehmers. Hierbei wird in erster Linie überprüft, ob das Einkommen für die Bezahlung der Leasingrate ausreichend ist. So kann der Leasinggeber sicher sein, während der Laufzeit des Vertrages die vereinbarte Rate auch zu erhalten. Zur Überprüfung gehört weiterhin die Abfrage der Schufa-Daten. Die Schufa tritt hierbei als ein Unternehmen auf, welches spezielle Daten von Verbrauchern (Name, Anschrift, Geburtsdatum) sowie deren Produktnutzung im Finanzbereich speichert. Hierbei werden neben der allgemeinen Angabe über Kredite auch Zahlungsausfälle oder etwa die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung gespeichert.

Sofern ein Antragsteller über negative Schufa-Einträge verfügt, kann der Leasingvertrag nicht abgeschlossen werden. Für viele Menschen ist somit der Traum vom eigenen Auto geplatzt, denn Kreditfinanzierungen sind somit ebenfalls nicht möglich.

Die Alternative sind Leasingverträge, die auch ohne Schufa-Abfrage vergeben werden. Sie werden von einigen wenigen Anbietern offeriert, die häufig im Internet zu finden sein. So kann das Leasing nicht nur von Menschen mit negativen Schufa-Einträgen genutzt werden, sondern auch Menschen, die einen solchen Vertrag ohne das Wissen Ihrer Hausbank abschließen wollen, haben so die Möglichkeit dazu.

Die Voraussetzung für einen Leasingvertrag ohne Schufa ist ebenfalls ein ausreichend hohes Einkommen, mit dem die Rate monatlich problemlos bedient werden kann. In einigen Fällen müssen Leasingnehmer auch eine gewisse Höhe des Einkommens, beispielsweise 1.200 Euro, vorweisen können. Zudem müssen Leasingnehmer, bei denen auf die Abfrage der Schufa-Daten verzichtet werden soll, immer auch eine Anzahlung leisten. Diese kann höher sein als bei "normalen“ Leasingverträgen und bis zu 25% des Autowertes betragen. Leasingverträge, die mit Privatpersonen abgeschlossen werden, können unter Umständen sogar höhere Anzahlungssummen aufweisen. Hier sollten potenzielle Leasingnehmer jedoch die Angebote der Anbieter vergleichen, denn die Konditionen unterscheiden sich mitunter erheblich.

Gleichzeitig müssen Kunden, die ihr Auto per Leasing, aber ohne die Abfrage der Schufa-Daten finanzieren wollen, mit höheren Leasingraten rechnen, da die Laufzeiten oftmals auf nur wenige Jahre beschränkt sind. Gleichzeitig werden oftmals deutlich höhere Leasingzinsen fällen. Dies kann das ohnehin strapazierte Budget dann auch zusätzlich belasten.

Fazit: Das Leasing ohne Schufa ist eine wirkliche Alternative für Menschen, die einen negativen Schufa-Eintrag aufweisen, aber trotzdem über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Allerdings sollten Antragsteller beachten, dass die Kosten sowie die Anzahlung deutlich höher ausfallen können.

Ähnliche Beiträge:
Copyright © 2003- - Alle Rechte vorbehalten - - -