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Bankgebühren im Geldanlage- und Finanzierungsbereich
Auch Banken sind meistens gewinnorientierte Unternehmen, auch wenn nicht wenige Verbraucher mitunter den Anschein erwecken der Meinung zu sein, dass Kreditinstitute keine Gewinne machen dürften. Damit die Bank Gewinne verbuchen kann, müssen natürlich die Einnahmen größer als die Ausgaben sein, wie es bei jedem anderen Unternehmen auch der Fall ist. Was die Ausgabenseite angeht, so finden sich dort im Wesentlichen zwei große Positionen, nämlich die Personal- und die Verwaltungskosten. Auch die Einnahmeseite wird vor allen Dingen von zwei Hauptposten dominiert.



Das sind zum einen die Zinserträge und zum anderen diejenigen Einnahmen, die aus Gebühren und Provisionen resultieren. Besonders bei den sogenannten Investmentbanken kommt dann noch eine dritte wesentliche Einnahmequelle hinzu, nämlich die Einnahmen, die aus dem Eigenhandelsgeschäft (mit Wertpapieren) resultieren. Insgesamt betrachtet machen also die Bankgebühren einen wesentlichen Teil des Gesamtertrages einer Bank aus. Daher ist es sicherlich interessant zu wissen, welche Arten von Bankgebühren es eigentlich in der Praxis gibt. Da es viele unterschiedliche Bankgebühren gibt, wird kaum ein Verbraucher in der Lage sein, alle Gebühren zu kennen. Allerdings ist es auf der anderen Seite von Vorteil, wenn man zumindest über die gängigsten Gebühren informiert ist, denn dann hat man auch eine Chance, vielleicht sogar einige Gebührenzahlungen vermeiden zu können. Nicht immer sind alle Bankgebühren auch sofort als solche zu erkennen, was unter anderem daran liegt, dass nicht alle Gebühren auch als Gebühren bezeichnet werden. Die meisten Banken haben ihr Bankgeschäft in drei große Tätigkeitsfelder unterteilt, nämlich in die Sparte Zahlungsverkehr, Kapitalanlage & Sparen sowie in die Sparte der Finanzierungen. Insofern kann man sich auch bei der „Auflistung“ der Bankgebühren an diesen drei Kategorien orientieren.

Die meisten Kunden werden sicherlich das Girokonto mit Bankgebühren in Verbindung bringen, da es zumindest bis vor einigen Jahren noch so war, dass die Nutzung eines Girokontos faktisch immer mit Kosten verbunden war. Heutzutage ist das nicht unbedingt mehr zwingend der Fall, denn einige Banken berechnen keine Kontoführungsgebühren mehr, sodass den Kunden damit oftmals auch keine Kosten mehr entstehen. Dennoch gibt es die Kontoführungsgebühren natürlich weiterhin noch bei vielen Banken. Auch die Gebühren, die vor allem bei Nutzung der Kunden- und/oder Kreditkarte im Ausland anfallen, gehören zu den Bankgebühren aus dem Bereich des Zahlungsverkehrs. Auch in der Sparte Finanzierungen können diverse Bankgebühren anfallen, wie zum Beispiel die Kontoführungsgebühren für das Kreditkonto, allgemeine Bearbeitungsgebühren rund um den Kredit oder auch spezieller Gebühren, zum Beispiel für die Erstellung einer Bewertung. Im Anlagebereich gibt es ebenfalls mitunter die Kontoführungsgebühren zu beachten und im gesamten Wertpapierbereich zudem noch die Ordergebühren, die der Kunde immer dann zahlen muss, wenn er Aktien, Anleihen oder sonstige Wertpapiere kaufen bzw. verkaufen möchte.

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