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Bargeld mit Kreditkarte weltweit abheben
Zu den Serviceleistungen der meisten Kreditkarten gehört auch die Möglichkeit, mit der Karte Bargeld abzuheben. Je nach Kartenanbieter stehen bis zu einer Million Geldautomaten in der ganzen Welt dafür zur Verfügung, die mit der Karte und einer Geheimzahl genutzt werden können. Daneben kann der Inhaber einer Kreditkarte aber auch Geld in Wechselstuben oder direkt an Bankschaltern bekommen. Damit ist die Kreditkarte ein idealer Reisebegleiter, mit dem der Inhaber in der Landeswährung immer "flüssig" ist.



Unterschiedliche Limits

Da die herausgebenden Banken bzw. die Kartengesellschaften selbst die Bedingungen für die Kartennutzung festlegen, können die Bargeld-Verfügungslimits unterschiedlich hoch sein. So gibt es Tageslimits zwischen 250 Euro und 1.000 Euro, aber auch Limits für eine Woche und einen Monat, die nicht überschritten werden können. Generell kann Bargeld bei Kreditkarten aber nur innerhalb des maximalen Kreditkartenlimits abgehoben werden. Eine Besonderheit weisen einige Kreditkarten auf, die auf Guthabenbasis geführt werden. Bei diesen Karten kann das Limit höher sein, da aus dem eigenen, zuvor eingezahlten Guthaben Geld abgehoben wird.

Im Ausland wird an den Automaten und am Bankschalter das Geld in der Landeswährung ausgezahlt. Der Wert entspricht dem Gegenwert des jeweils geltenden Bargeldlimits. Die Auszahlung wird wie eine Bezahlung mit der Karte gebucht und auf der nächsten Kreditkartenabrechnung ausgewiesen. Grundlage für die Umrechnung ist in der Regel der Verrechnungskurs für "Buchgeld" vom Vortag des Buchungseingangs.

Gebühren vergleichen

Da Kreditkarten vorwiegend zum Bezahlen eingesetzt werden sollen und der Bargeldservice nur ein zusätzliches Angebot der Banken ist, sind die Gebühren für Bargeldabhebungen in der Regel höher als bei der Benutzung einer normalen Girokontokarte. Grundsätzlich unterschieden sich die Gebühren für Bargeldabhebungen unter den einzelnen Kartenanbieter sehr stark. Sie können zwischen 2 und 5 Prozent von der Abhebungssumme liegen und außerdem mit einer Mindestgebühr belegt sein, beispielsweise mindestens 5 oder 7 Euro. Damit sind vor allem kleinere Barbeträge, die abgehoben werden, besonders teuer. Bei einer Barabhebungsgebühr von 3 Prozent muss der Karteninhaber bei 300 Euro eine Gebühr von 9 Euro zahlen. Die Gebühr wird nicht sofort vom Auszahlungsbetrag abgehoben, sondern in der nächsten Abrechung separat ausgewiesen.

Ein Vergleich der Bargeldgebühren ist immer zu empfehlen, da es auch Anbieter gibt, die im Rahmen von Girokontopaketen Kreditkarten anbieten, mit denen weltweit ohne Gebühr Bargeld abgehoben werden kann. Eine weiteres Angebot: Der Karteninhaber zahlt eine höhere Jahresgebühr, im Gegenzug entfällt die Bargeldabhebungsgebühr. Bei Prepaid Kreditkarten, also vorbezahlten Kreditkarten, können ebenfalls unterschiedliche Gebührenregelungen bestehen. So sind Bargeldverfügungen innerhalb Deutschland gebührenpflichtig, während die Karte im Ausland an Geldautomaten kostenlos genutzt werden kann.

Eine Extra-Gebühr wird von vielen Anbietern bei der Kartennutzung außerhalb der Euro-Währungszone erhoben: das Auslandseinsatzentgelt. Auch diese Gebühr ist je nach Kartenemittent unterschiedlich hoch, zwischen 1 und 2 Prozent, und wird auf der Basis des Umrechungsbetrages berechnet. Innerhalb der Eurogeld-Zone entfällt das Auslandseinsatzentgelt bei der Kartenzahlung, wie auch bei der Bargeldabhebung komplett.

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