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Basketzertifikat als Abwandlung des Indexzertifikates
Seit etwa zwei Jahren entscheiden sich wieder deutlich mehr Anleger für Zertifikate, als es in Zeiten der Finanzkrise der Fall war. 2008 und 2009 hatten zahlreiche Verbraucher nicht mehr den Mut, in diese Schuldverschreibungen zu investieren. Der wesentliche Grund war sicherlich die Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, da auch zahlreiche deutsche Anleger über verschiedene Zertifikate dieser Bank verfügten. Der Großteil dieser speziellen Schuldverschreibungen wurde nach der Insolvenz wertlos bzw. die Anleger bekamen meistens noch einen geringen Teil ihres Kapitals zurück.



Seit dieser Zeit werden Zertifikate allerdings wieder deutlich häufiger genutzt, was sich unter anderem auch daran zeigt, dass es immer wieder neue Varianten gibt, die den Anlegern zur Verfügung gestellt werden. Auf der anderen Seite existieren aber auch Zertifikatsarten, die es schon seit vielen Jahren gibt. Die wohl am häufigsten genutzte Variante des Zertifikates ist nach wie vor das Index-Zertifikat, welches eine besonders breite Risikostreuung beinhaltet. In Deutschland sind es in erster Linie DAX-Zertifikate, die von den Anlegern zur Geldanlage genutzt werden. Solche Index-Zertifikate beziehen sich stets auf einen Index, wie zum Beispiel auf den Deutschen Aktienindex, den Dow Jones Index oder auf einen anderen Index, der wiederum verschiedene Wertpapiere oder sonstige Basiswerte beinhaltet. Wer sich zum Beispiel für ein Index-Zertifikat mit dem Basiswert DAX-Index entscheidet, der investiert damit indirekt in die 30 Aktien, die im DAX enthalten sind. Wer etwas spezieller, aber dennoch mit einer guten Risikostreuung investieren möchte, für den kommenden unter anderem sogenannte Basketzertifikate infrage.

Beim Basketkzertifikat handelt es sich in gewisser Weise um eine Abwandlung des Indexzertifikates, wobei die beiden Zertifikatsarten durchaus einige Gemeinsamkeiten haben. Ein Basketzertifikat kann sich der Anleger so vorstellen, dass diesem Zertifikat kein gesamter Index zugrunde liegt, sondern beispielsweise nur ausgewählte Aktien aus diesem Index von Bedeutung sind. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Aktienkorb, der als Basket bezeichnet wird. Übertragen auf den Deutschen Aktienindex könnte ein solches Basketzertifikat zum Beispiel so aussehen, dass es sich nicht auf sämtliche 30 Aktienwerte bezieht, sondern zum Beispiel nur auf die im DAX enthaltenen Aktien, die in den Bereich der Bankenbranche fallen. Für nahezu jede Branche gibt es einen sogenannten Branchenindex, der im Detail die Entwicklung der Aktien widerspiegelt, welche dieser Branche zugehören. Somit hat der Anleger über das Basketzertifikat hat die Möglichkeit, ganz gezielt in bestimmte Branchen oder Aktienkörbe zu investieren, die seiner Meinung nach besonders aussichtsreich sind.

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