Srbg.de - H O M E
Themen rund um Geld und Finanzen zu den Bereichen Geldanlage, Finanzplanung und Finanzierung




Letzte Beiträge
Kategorien
Meta
Archiv und Websuche


Bauspargeld am günstigsten für die Finanzierung von Eigentum?
Viele Menschen haben bereits in jungen Jahren ihren ersten Bausparvertrag abgeschlossen. In den meisten Fällen diente dieser zwar zum Ansparen von Kapital und dazu, die Wohnungsbauprämie zu erhalten, dennoch ist dies für viele Menschen der erste kleine Schritt ins Eigenheim. Zur Eigenheimfinanzierung reicht der erste Vertrag aber natürlich so gut wie nie aus. Daher schließen viele Bausparer schon bald einen zweiten Vertrag ab, um sich ein günstiges Bauspardarlehen, so heißt das Darlehen, welches man von der Bausparkasse im Rahmen eines Bausparvertrages erhalten kannm zu sichern.



Der Zeitpunkt des Vertrages wird in seiner Wichtigkeit leider allzu oft unterschätzt. Zwar sind die Darlehenszinsen bei den meisten Bausparverträgen historisch eher niedriger als Hypothekenzinsen bei Banken, dennoch kann es immer wieder vorkommen, dass Bausparer, die zum falschen Zeitpunkt einen Bausparvertrag abschließen, erkennen müssen, dass es sich nicht lohnt, das Bauspardarlehen zu beanspruchen. In diesen Fällen ist ein Hypothekendarlehen durch eine Bank dann nämlich zinsmäßig wesentlich günstiger zu haben.

Daher sollten Bausparverträge insbesondere in Niedrigzinsphasen abgeschlossen werden. Aktuell wäre also kein schlechter Zeitpunkt, um sich für einen Bausparvertrag zu entscheiden. Bei der Wahl des Vertrages sollte man aber sorgsam vorgehen. Da die meisten mehrere Tarife anbieten, gilt es sich genauestens zu informieren, bevor es zum Abschluss eines Vertrages kommt. Für Bausparer, die den Bausparvertrag als Anlageprodukt nutzen möchten eignen sich andere Tarife als für solche Menschen, die einen Bausparvertrag nutzen um ein Eigenheim mit einem günstigen Darlehen zu finanzieren.

Entsprechend der individuellen Bedürfnisse unterscheiden sich die Produkte nämlich erheblich. Guthabenzinsen und Darlehenszinsen variieren mitunter sehr stark, sodass vor Abschluss des Vertrages unbedingt klar sein sollte, wofür der Bausparvertrag eigentlich gedacht ist.

Allerdings kommen die Kunden der Bausparkassen nie sofort in den Genuss eines günstigen Kredit. Erst einmal gilt es den Regelsparbeitrag zu zahlen und die Mindestwartezeit abzuwarten. Denn erst wenn ein Bausparvertrag fällig ist, also wenn ein bestimmter Anteil der Bausparsumme, zum Beispiel 50 %, angespart wurde und der Vertrag eine bestimmte Bewertungszahl erreicht ist, kann ein Darlehen beantragt werden.

In den wenigsten Fällen werden Immobilienfinanzierungen ausschließlich mit Bauspardarlehen umgesetzt. Das liegt daran, dass der Tilgungsanteil an der Monatsrate besonders hoch ist. Dadurch ist die Darlehenslaufzeit zwar deutlich geringer als bei den meisten Hypothekenkrediten, dafür ist aber auch die monatliche Belastung entsprechend höher. Vielfach erfolgt die Finanzierung deswegen nur zu 20 bis 30 % mit einem Bauspardarlehen. Der restliche Teil wird dann über Eigenkapital oder ein Hypothekendarlehen bereitgestellt.

Ein Bauspardarlehen ist zwar eine sehr günstige Möglichkeit, ein Eigenheim zu finanzieren, durch die vielen verschiedenen Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, ist es aber für viele Bauherren nur bedingt interessant. Unter anderem die lange Vorlaufzeit bis zur Darlehenszuteilung schreckt viele Menschen ab. Kostenmäßig am attraktivsten ist es immer noch, wenn eine Immobilie zu 100 % mit Eigenkapital finanziert wird. Da die wenigsten Bauherren über einen derartigen Kapitalstock verfügen, ist das Bauspardarlehen meist eine gute Wahl!

Ähnliche Beiträge:
Copyright © 2003- - Alle Rechte vorbehalten - - -