Srbg.de - H O M E
Themen rund um Geld und Finanzen zu den Bereichen Geldanlage, Finanzplanung und Finanzierung




Letzte Beiträge
Kategorien
Meta
Archiv und Websuche


Bei einem Kreditkarten Vergleich besonders auf die Gebühren achten
Die Vielfalt an Kreditkarten und bei den entsprechenden Kartenprogrammen ist enorm. Da die meisten Kreditkarten direkt über Banken ausgegeben werden, gibt es zahlreiche unterschiedliche Preis- und Gebührenmodelle. Bei einem Kreditkarten-Vergleich ist es daher immer ratsam, auch die Gebühren der verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen. Neben der Jahresgebühr gibt es noch weitere Preise, die erhoben werden. Dazu zählen das Auslandseinsatzentgelt, die Gebühr für Bargeldabhebungen, Gebühren für Limitüberziehungen und Kosten für eine mögliche Teilzahlung. Alle diese Gebühren können eine Kreditkarte, die normalerweise kostenlos angeboten, teuerer machen, als zunächst angenommen.



Die Jahresgebühr für Kreditkarten differiert bei den einzelnen Anbietern sehr stark. Bei Banken werden Kreditkarten oft im Rahmen eines Girokontopaketes angeboten. Im monatlichen Kontopreis ist die Kreditkarte dann ohne zusätzlichen Aufpreis bereits enthalten. Attraktiv sind Angebote, bei denen es einen Geld-zurück-Service gibt. Einige Banken erstatten dabei - in Abhängigkeit von der Höhe des Jahresumsatzes - den Jahrespreis, entweder komplett oder zur Hälfte. Für Kreditkarten, die nicht preisfrei mit dem Girokonto angeboten liegt der Jahrespreis zwischen 20 und 30 Euro. Für goldene Kreditkarten liegt die Jahresgebühr zwischen 40 und 80 Euro. Wird neben der Hauptkarte noch eine Zusatzkarte für eine weitere Person ausgegeben, kostet diese Karte meist die Hälfte der Jahresgebühr. Bei sogenannten Prepaid Kreditkarten - das sind Karten, die nur auf Guthabenbasis ausgegeben werden - liegen die Jahrespreise zwischen 30 und 50 Euro.

Kreditkarten wurden ursprünglich zum bargeldlosen Bezahlen von Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Die Beschaffung von Bargeld - vom Automaten oder über den Kassenschalter - kam erst später als Service hinzu. Diesen Bargeldservice lassen sich die kartenausgebenden Banken jedoch mit hohen Gebühren bezahlen. Meist gibt es einen Mindestpreis für Bargeldabhebungen oder einen prozentualen Betrag. Für 300 Euro in bar können bis zu 10 Euro Gebühren anfallen. Allerdings gibt es auch Anbieter, die auf Bargeldgebühren verzichten, dafür aber einen etwas höheren Jahrespreis verlangen.

Werden Kreditkarten im Ausland eingesetzt, wird ein Auslandseinsatzentgelt erhoben. Dieses wird prozentual vom Zahlbetrag berechnet und beträgt zwischen 1 und 2 Prozent. Innerhalb der Euro-Zone fällt kein Auslandseinsatzentgelt an. Auch in den europäischen Ländern, die noch nicht den Euro als Landeswährung haben - wie Schweden oder Dänemark - wird bei einigen Anbietern auf das Auslandseinsatzentgelt verzichtet, wenn die Zahlung in Euro abgewickelt wird.

Neben diesen nutzungsabhängigen Gebühren gibt es noch weitere Preise, die von den Kartengesellschaften oder Banken erhoben werden, beispielsweise für die Zustellung des schriftlichen Kontoauszugs, für die Überziehung des Kreditkartenlimits oder für die Nacherstellung von Abrechungen. Kostenpflichtig kann auch die Ausstellung einer Ersatzkarte sein, wenn die Karte aus eigenem Verschulden nicht mehr funktioniert oder verloren wurde. Zu beachten sind auch die Zinssätze bei Nutzung der Kreditkarte in Teilzahlung. Die Kreditkonditionen liegen teilweise deutlich über den Zinssätzen für Raten- oder Dispokredite.

Ähnliche Beiträge:
Copyright © 2003- - Alle Rechte vorbehalten - - -