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Bei einer Zahlung ins Ausland die Gebühren hinterfragen
Eine Überweisung ins Ausland ist aus verschiedenen Gründen nötig. So muss vielleicht das Hotelzimmer für den nächsten Urlaub in der Schweiz bezahlt werden, oder der Kauf einer bestimmten Ware wurde im Ausland beispielsweise über das Internet getätigt. Da die Kosten für derartige Überweisungen oft sehr hoch sein können lohnt es sich, die Gebühren vorher zu hinterfragen.



Seit der Einführung des Euro sind Überweisungen innerhalb der EU sehr günstig, denn sie werden wie Inlandsüberweisungen behandelt. Hierzu benötigt der Auftraggeber lediglich die IBAN-Nummer sowie den BIC-Code des Zahlungsempfängers sowie eine SEPA-Überweisung. Somit kostet die Überweisung selten mehr als einen Euro, bei vielen Instituten sind sie sogar kostenlos. Auch eine Eingabe im Onlinebanking ist möglich. Bereits nach ein bis drei Banktagen kann der Zahlungsempfänger über sein Geld verfügen. Diese Überweisungen können jedoch ausschließlich in Euro abgewickelt werden.

Kontoinhaber, die Rechnungen im nichteuropäischen Ausland begleichen müssen, müssen hingegen mit deutlich höheren Gebühren rechnen. Für diese Überweisungen sind spezielle DIN A4 Formulare auszufüllen, die bei den Banken angefordert werden können. Der Auftraggeber der Zahlung benötigt hierfür ebenfalls die Empfängerdaten, die aus Kontonummer und Bankleitzahl besteht. Im Idealfall sind auch hier die IBAN-Nummer sowie der BIC-Code vorhanden, denn so kann die Zahlung deutlich schneller abgewickelt werden. Auch die Angabe der Empfängerbank sowie deren Adresse sind notwendige Angaben. Sofern sie nicht vorhanden sind, können die Angaben beim Zahlungsempfänger beispielsweise per Mail abgefragt werden.

Die Auslandsüberweisungen können so in jeder beliebigen Währung abgewickelt werden, dem Auftraggeber wird der Gegenwert in Euro vom Konto belastet. Die Kosten einer Auslandsüberweisung setzen sich aus den Gebühren der eigenen sowie der Empfängerbank zusammen. Hierbei fallen nicht selten mehr als 30 Euro an. Die Kosten sind jedoch bei jeder Bank verschieden, man findet sie detailliert im Preis-Leistungsverzeichnis.

Damit der Auftraggeber die Kosten nicht allein tragen muss, gibt es bei der Auslandsüberweisung die Möglichkeit, eine Aufteilung der Kosten zu beauftragen. So ist es zum einen möglich, dass der Auftraggeber die Kosten komplett selbst übernimmt. Dies ist beispielsweise bei der Bezahlung einer Rechnung oder einer Ferienwohnung üblich. Es gibt weiterhin aber die Möglichkeit, sich die Kosten zu teilen. In diesem Fall trägt sowohl der Zahlungsempfänger als auch der Begünstigte jeweils die Kosten seiner Bank. Diese übersteigen dann nur in seltenen Fällen 15 Euro. Wenn es abgesprochen ist, kann der Auftraggeber aber auch angeben, dass alle entstehenden Kosten der Empfänger der Zahlung trägt. In jedem Fall sollten aber beide Parteien die Kostenfrage vorher miteinander klären, denn nur so können spätere Nachfragen oder gar nochmalige Überweisungen vermieden werden.

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