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Bei hoher Inflation Geld anlegen
Gerade in Zeiten steigender und hoher Inflation ist eine richtige Geldanlage äußerst wichtig für den Investor. Ist die Rendite einer Geldanlage nämlich zu niedrig, so kann die Inflation rasch zu einer Entwertung des Geldvermögens führen. Ein einfaches Beispiel verdeutlicht diesen Zusammenhang. Beträgt der Preis eines Wirtschaftsgutes 1.000 Euro und existiert eine Inflationsrate von 5% so wird das Wirtschaftsgut nach einem Jahr 1.050 Euro kosten. In dieser Situation lege ein Investor seine Ersparnisse von 1.000 Euro annahmegemäß für einen Zinssatz von 3% für ein Jahr an. Nach einem Jahr hat er dann 1.030 Euro zur Verfügung. Während der Investor sich zu Beginn des Jahres das Wirtschaftsgut für 1.000 Euro von seinen Ersparnissen hätte kaufen können, statt diese anzulegen, so müsste er am Jahresende noch 20 Euro zusätzlich zu seinem Ersparten plus der erzielten Verzinsung aufbringen um sich das Wirtschaftsgut weiterhin leisten zu können. Er hat in diesem Fall einen realen Wertverlust hinnehmen müssen.



Erwartet der Investor also steigende Inflationsraten, so ist eine Geldanlage dringend geboten, die eine Entwertung des Geldvermögens verhindert. Das klassische Mittel dazu sind Sachwerteinvestition zum Beispiel in Immobilien oder Rohstoffen.

Immobilienanlagen sind relativ risikoarm, wenn die Vermietung der Immobilie leicht zu erreichen ist. Eine gute Lage der Immobilienanlage ist daher stets wichtig und vorrangig vor einem zunächst eventuell günstigen Preis. Die Immobilie wird in einer inflatorischen Periode erfahrungsgemäß an Wert gewinnen und auch über den verlangten Mietzins lassen sich Anpassungen an inflationäre Tendenzen relativ einfach vornehmen. Der Wertgewinn der Immobilie resultiert aus dem grundsätzlichen Bedürfnis der Menschen nach Wohnraum. Ein Mensch kann zwar eine lange Zeit ohne den Kauf eines neuen Fernsehers und oder eines neuen Autos leben, auf ein Dach über den Kopf wird er am weniger bereitwillig verzichten. Daher werden die relativen Ausgaben, die für Wohnraum, sei es durch Kauf von Wohnraum oder in Form von Miete getätigt werden immer mit dem Preisniveau mitsteigen. Als Investor ist die Immobilenanlage daher gerade für Zeiten hoher Inflation eine gute Geldanlage.

Die zweite Form der Sachwerteanlagen ist die Investition in Rohstoffe. Auch Rohstoffe werden in Zeiten von hoher Inflation mit der allgemeinen Teuerungsrate mitsteigen. In der Regel lösen steigende Rohstoffpreise sogar gesamtwirtschaftliche Teuerungswellen aus. Daher ist die Anlage in einen Rohstoff in Zeiten hoher Inflation eine gute Geldanlage. Die klassische Form der Rohstoffinvestition ist der Kauf von Gold. Aufgrund seiner geringen jährlichen Fördermengen und seiner Unvergänglichkeit verliert Gold seinen relativen Wert gegenüber anderen Wirtschaftsgüter nicht und dies bedeutet einen guten Inflationsschutz. Daneben bieten sich aber auch Investitionen in andere von Menschen dringend benötigte oder nachgefragte Rohstoffe an. Hier sind hauptsächlich Lebensmittel sowie Energie zu nennen. Über Warentermingeschäfte (englisch Futures) oder über börsengehandelte Indexzertifikate oder Indexaktien kann relativ einfach in Rohstoffe investiert werden, ohne die Rohstoffe physisch erwerben zu müssen.

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