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Bei Zielfonds den Ausstiegstermin der Investments beachten
Im Fondsbereich gibt es viele Fondsarten, die den meisten Anlegern bestens vertraut sind, wie zum Beispiel Aktienfonds oder Rentenfonds. Allerdings werden gerade im Fondsbereich diverse Bezeichnungen gebraucht, die vielen Kunden sicherlich nicht ganz so geläufig sind. Dazu gehört unter anderem auch die Bezeichnung Zielfonds, womit eine bestimmte Art von Fonds bzw. eher eine spezielle Eigenschaft eines Fonds gekennzeichnet wird. Erschwerend kommt aber hier noch hinzu, dass die Bezeichnung Zielfonds zwei unterschiedliche Definitionen hat. So werden zum Beispiel solche Fonds als Zielfonds bezeichnet, in die Dachfonds investieren.



Dachfonds sind praktisch übergeordnete Fonds, die nicht direkt in Aktien oder Geldmarktpapiere, sondern in andere Fonds investieren. Eine andere Definition der Zielfonds, die in der Praxis häufiger zum Einsatz kommt, beinhaltet den Zielfonds als einen Fonds, mit dem der Anleger auf einen bestimmten Termin hinsparen kann. Genutzt werden solche Zielfonds zum Beispiel bei fondsgebundenen Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen. Wie die Versicherung selbst, so sind auch die Zielfonds mit einer bestimmten Laufzeit ausgestattet, denn der Anleger spart auf ein bestimmtes Ziel hin bzw. bis zu einem festgelegten Zeitpunkt. Nicht nur das Ende der Laufzeit ist bei den Zielfonds bekannt, sondern im Vergleich zu anderen Fonds heben sich diese Fonds auch dadurch ab, dass eine mehr oder weniger feste Sparrate vereinbart wird. Von der Struktur her handelt es sich bei den Zielfonds zumeist um Mischfonds, sodass in Aktien und Renten investiert wird.

Während die Aktien in den ersten Jahren die „Aufgabe“ haben, für eine möglichst hohe Rendite zu sorgen, sollten die Renten in den letzten Jahren vor dem Laufzeitende bewirken, dass das vorhandene Vermögen gesichert wird. Aus dem Grunde schichten die Fondsmanager die Aktien nach und nach in Anleihen um, sodass der Anleger die letzten Jahre keine Verluste mehr erleidet, sondern das bereits angesammelte Kapital Bestand hat. Diese Tatsache ist sicherlich ein Vorteil der Zielfonds, zieht allerdings auch einen Nachteil nach sich. Dieser Nachteil sind die recht ohne Kosten, die der Anleger aufgrund der Garantiekomponente in Form von Gebühren bei den meisten Zielfonds zu tragen hat. Diese Gebühren wirken sich natürlich negativ auf den Ertrag aus, sodass die Rendite der Zielfonds oft etwas geringer als bei „normalen“ offenen Fonds ist.

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