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Belastungen und Effektivzins eines Bauspardarlehens berechnen
Im Zuge einer Immobilienfinanzierung nutzen heute sehr viele Verbraucher die Möglichkeit, auch ein Bauspardarlehen mit in die Finanzierung einzubinden. Das Bauspardarlehen kann der Bausparer erhalten, nachdem der Bausparvertrag zuteilungsreif ist. Die Konditionen, mit denen das in Anspruch genommene Darlehen ausgestattet ist, sind bereits beim Abschluss des Vertrages bekannt. Denn der Bauspartarif beinhaltet sowohl die Guthabenzinsen als auch die Darlehenszinsen, die später dann vom Bausparer zu zahlen sind. Konkret wird im Bauspartarif festgelegt, wie hoch der zu zahlende Zinssatz für das Bauspardarlehen ist und wie hoch die Tilgung sein wird.



Insofern weiß der Bausparer schon mit Abschluss des Bausparvertrages, welche Belastung in Form der Kreditrate später nach der Auszahlung des Bauspardarlehens auf ihn zukommen wird. Die Höhe der Belastung lässt sich relativ einfach berechnen, denn die Konditionen sind dem Bausparer bei Abschluss des Bausparvertrages bekannt. Diese Konditionen bestehen in erster Linie aus dem Zinssatz und aus der Höhe der Tilgung. Angenommen, man hat sich für einen Bauspartarif entschieden, der einen Kreditzins von 2,50 Prozent und eine monatliche Tilgung von 16 Promille auf Basis der Bausparsumme beträgt. Um nun die Belastung bei einer Darlehenssumme von beispielsweise 50.000 Euro berechnen zu können, muss man diese Kreditsumme einfach mit dem Zinssatz und dem Tilgungsanteil in Verbindung bringen. Bei 50.000 Euro würde die Zinssumme zunächst einmal 1.250 Euro im Jahr, also nur rund 100 Euro im Monat betragen. Hinzu kommt die Tilgung, zum Beispiel bei 150 Euro im Monat liegen könnte, sodass die monatliche Belastung lediglich etwa 250 Euro beträgt.

Während die monatliche Belastung durch das Bauspardarlehen relativ einfach berechnet werden kann, muss der Effektivzins vom Kunden gar nicht manuell berechnet werden, denn die Bausparkasse ist dazu verpflichtet, den Effektivzinssatz anzugeben. Der Effektivzinssatz besteht zu einem großen Teil aus dem Nominalzinssatz, aber auch die Verrechnung der Tilgung fließt natürlich in den Effektivzinssatz mit ein. Immer dann, wenn man verschiedene Angebote der Bausparkassen miteinander vergleichen möchte, sollte man den Effektivzinssatz als Vergleichskriterium nutzen, denn da der Effektivzins sämtliche Kosten rund um das Darlehen beinhaltet, kann man sich sicher sein, dass das Angebot mit dem geringsten Effektivzinssatz von den Kosten her betrachtet auch tatsächlich das günstigste Angebot im Bereich des Bauspardarlehens ist.

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