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Bessere Alternativen als Geld auf dem Sparbuch
Wer heute noch Geld auf einem alten Sparbuch hortet, der bestreitet damit zwar eine sehr sichere Strategie, doch die meisten Sparbücher arbeiten nur mit minimalen Zinsen. Vereinzelt gibt es noch Sparbücher die 5% oder mehr liefern. Doch sind diese meist vor vielen Jahren abgeschlossen worden. Bei einer Neueröffnung bekommt man meist nicht mehr als 0,5% oder maximal 1,5%. Das kann jedes Tagesgeldkonto besser.



Mit durchschnittlich 3% bieten Tagesgeldkonten schon einen lohnenden Zinssatz. Neukunden werden darüber hinaus oftmals mit 5% oder 6% angelockt. Diesen hohen Zinssatz gibt es aber meist nur für sechs oder zwölf Monate. Daher ist die Variante eher als ein kurzfristiges Geldparken zu verstehen, als eine langfristige Geldanlage. Zudem werden Summen über 20000 € meist nur mit dem Standardzins verzinst. Das ist aber je nach Bankgesellschaft verschieden.

Die Vorteile eines Tagesgeldkontos liegen auf der Hand: hoher Zinssatz, täglich Verfügbar und kostenlose Kontoführung. Allerdings sind Tagesgeldkonten meist nur über das Internet lukrativ, wer also bedenken beim Internetbanking hat, der wird mit solch einem Tagesgeldkonto auch nicht glücklich.

Für einen höheren Anlagebetrag der ein Jahr geparkt werden soll, bieten viele Banken eine Topzinsanlage mit einem Zinssatz von 5,2 - 5,5 %. Nach zwölf Monaten wird das Geld ohne Ruhepause wieder frei. Für langfristige Geldanlagen eignen sich nach wie vor Sparbriefe, die auch monatlich aufgestockt werden können, oder sichere und gewinnbringende Fonds. Trotz der momentanen Schwäche am Aktienmarkt, gibt es einige Fonds die trotz der Schwäche weiter wachsen. Oft haben solche Fonds einen Garantiezins von 3% und können maximal 10% ausschütten. Der Gewinn ist höher als bei einer klassischen Anlage aber deutlich geringer als bei einer offensiven und risikoreichen Strategie aus Fonds und Aktien. In den unsicheren Zeiten sollte man aber den sicheren Weg wählen. Fonds sind zwar täglich verfügbar, aber erst richtig lohnenswert ausschütten sie, wenn einige Jahre verstrichen sind. Ebenfalls anfallende Ausgabegebühren und Depotgebühren müssen erstmal mit Kursgewinnen wieder eingeholt werden. Der Aktienfonds ist nach wie vor eine gute Geldanlage für Leute die Zeit haben und ihr Geld nicht unbedingt benötigen.

Wer möchte, der kann sein Glück direkt am Aktienmarkt versuchen. Allerdings herrscht hier ein hohes Verlustrisiko, welches bis zum Totalverlust führen kann. Dagegen sprechen aber Gewinne von unendlicher Größe, jedenfalls theoretisch. Man sollte nur dann in Aktien investieren, wenn man die Investitionssumme, die man einsetzt, auch ersetzen kann, wenn man einen Totalverlust erleiden.

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