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Bessere Rendite bei britischen Lebensversicherungen?
Noch immer nutzen Millionen Deutsche eine Lebensversicherung, um zum Beispiel eine Vorsorge für das spätere Rentenalter aufzubauen. Während manche Bürger ausschließlich eine Risikolebensversicherung zum Schutz der Hinterbliebenen nutzen, entscheiden sich viele Bürger für die Kapitallebensversicherung, die den Todesfallschutz mit einem sogenannten Ansparcharakter verbindet. In den letzten Monaten sind die Lebensversicherungen allerdings zum Teil heftig in die Kritik geraten, was vor allem daran liegt, dass die Rendite Jahr für Jahr gesunken ist.



Die Versicherer selbst nennen in erster Linie den niedrigen Leitzinssatz und den daraus resultierenden niedrigen Garantiezins als Grund dafür, dass die Rendite heute oftmals nicht einmal mehr vier Prozent pro Jahr beträgt. Zudem besteht das Problem darin, dass die deutschen Lebensversicherer die Beiträge der Versicherten zu einem großen Teil in sichere Staatsanleihen investieren. Diese Staatsanleihen, wie zum Beispiel die Bundeswertpapiere, werfen allerdings ebenfalls kaum noch eine nennenswerte Verzinsung ab, sodass auch dies ein Grund dafür ist, dass die Kapitallebensversicherung in ihrer klassischen Variante derzeit nicht besonders attraktiv ist. Es gibt jedoch für interessierte Anleger und Sparer verschiedene Alternativen zur klassischen Kapitallebensversicherung.

Zum einen ist hier die fondsgebundene Lebensversicherung zu nennen. Die Rendite ist bei dieser Variante oftmals deshalb höher, weil die Versicherer die Beiträge der Kunden nicht in zurzeit niedrig verzinsliche Staatsanleihen und Geldmarktpapiere investieren, sondern in verschiedene Fonds. Zum anderen ist eine weitere Variante, die sogar im Durchschnitt und langfristig betrachtet noch bessere Renditen erzielen kann, die sogenannte britische Lebensversicherung. Der Name dieser Lebensversicherungsvariante ist zunächst einmal darauf zurückzuführen, dass dieser Typ von Kapitallebensversicherung in erster Linie von Versicherern angeboten wird, die in Großbritannien ansässig sind. Diese Tatsache alleine ist jedoch keineswegs das wesentliche Merkmal der britischen Lebensversicherung, die auch als englische Lebensversicherung angeboten wird.

Das entscheidende Merkmal besteht vielmehr darin, dass der Versicherer deutlich freier als zum Beispiel die deutschen Versicherer entscheiden kann, in welche Produkte die Beiträge der Anleger investiert werden können. Diese Freiheit nutzen die britischen Versicherer oftmals in der Form aus, als dass sie die Beiträge zu einem großen Teil nicht in derzeit niedrig verzinsliche Anleihen, sondern in Aktien investieren. Da Aktien langfristig betrachtet eine (deutlich) höhere Rendite als sichere Staatsanleihen und Geldmarktpapiere aufweisen, ist auch die Rendite der britischen Lebensversicherung oftmals besser als die Rendite, die der Kunde bei einer klassischen Kapitallebensversicherung erzielen kann.

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