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Chancen und Risiken von China Fonds
China wird immer mehr zum wirtschaftlichen Vorreiter in der Welt. Auch wenn Korruption und menschliche Ungerechtigkeit innerhalb Chinas Grenzen um sich greifen und Proteste einen Stopp der olympischen Spiele in Peking fordern, die Weltmacht weiß sich zumindest in der freien Wirtschaft zu behaupten. Ein regelrechter Gegenspruch. Auf der einen Seite steht eine kommunistisch geführte Volksrepublik, welche jedoch gleichzeitig an der freien Marktwirtschaft der Welt maßgeblich Einfluss nimmt.



Nicht erst seit den horrenden Stahlverkäufen der letzten Monate merkte auch die europäische Industrie, dass China wohl noch einiges vorhätte. Nicht zuletzt die durch die Chinesen neu entdeckte Automobilindustrie, sowie Maschinenbau und sonstige Metallbauvorhaben brachten die Welt bereits im letzten Jahr an ihre stählerne Grenze. Der Bedarf der wirtschaftlichen Großmacht konnte kaum gedeckt werden. Auch am weltweiten Aktienmarkt macht sich Chinas Stärke bereits bemerkbar. In den ersten Monaten dieses Jahres wuchs die chinesische Wirtschaft um gigantische 10%.

Fest steht China wird auch weiterhin wachsen. Ein ende dieses Aufschwunges ist noch nicht abzusehen. Schade ist lediglich, dass unter diesem enormen finanziellen Druck vor allem die armen Leute leiden müssen. Doch dieses Thema steht auf einer anderen politkulturellen Seite. China investierte bisher rund 34 Milliarden US Dollar in das Großprojekt Olympia. Neue Stadien, neue Straßen und einiges mehr werden von diesen Mittel finanziert. Ein unglaubliches Mammutprojekt, welches vor allem die Stärke Chinas nach außen zeigen und die Skandale in Tibet und im eigenen Land überspielen soll. China ist Vorreiter in zahlreichen Wirtschaftsbranchen. Beispiel hierfür sind vor allem der Markt für Mobiltelefone und Rohstoffimport. Nicht zu vergessen der boomende Fahrzeugmarkt im Land selbst. Im letzten Jahr verdoppelten sich die KFZ Zulassungen im reich der Mitte. Chinesische Aktientitel und Investmentfonds erscheinen also nicht ohne Grund über alle Maßen attraktiv.

Einige Kritiker gehen davon aus, dass dieser enorme Anstieg der Wirtschaftskraft nicht ewig so weiter gehen könnte und auch der kulturelle Verfall im Land selbst wird irgendwann seinen Tribut fordern. Eine Tatsache ist, dass die chinesische Zentralbank im letzten Jahr zum ersten Mal seit mittlerweile neun Jahren den so genannten Leitzins anhob. Dennoch blieb der Preisauftrieb im Land unbeeinflusst positiv. Ein Ausstieg aus dem chinesischen Markt scheint jedoch abstrus, schaut man sich einmal den Anstieg der Gehälter im Land an. In einigen Branchen beträgt dieser bis zu 10% des Nettogehaltes. Ein Anziehen der Steuern um der Inflation her zu werden wird also allem Anschein nach keine großartigen negativen Auswirkungen nach sich ziehen. Zumal der Wertverfall lediglich an den Preisen der Nahrungsmittelindustrie festzumachen ist.

Passive Investments sind jedoch auf dem chinesischen Markt fehl am Platz. Die Zukunft dürfte den aktiven Fondsmanagern gehören. Ein Beispiel hierfür ist der China Focus Fund. Dieser legte seit seiner Emittierung im Jahr 2003 satte 36% zu. Dieses wird durch eine so genannte Buttom Up Strategie geführt. Man setzt auf einzelne Titel, welche zusammen zum Erfolg führen sollen. Bisher eine durchaus erfolgreiche Verfahrensweise der Geldanlage.

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