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Das Zweitstudium finanzieren mit einem Studentenkredit
Das Berufsleben ist heute nicht mehr sehr beständig und so kann eine Ausbildung oder ein Studium zwar ein guter Einstieg in den Beruf sein, das Zweitstudium kann allerdings manch ein Arbeitnehmer heute nicht mehr ausschließen. Nun ist es aber schwierig, einem Beruf nachzugehen, um das monatliche Auskommen zu sichern und gleichzeitig erfolgreich und in akzeptablem Zeitraum ein Zweitstudium zu absolvieren. Der Studentenkredit kann hierfür eine Lösung sein.



Wie der Name schon sagt, ist der Studentenkredit für Personen bestimmt, die einem Studium nachgehen. Der Studentenkredit ist daher auch kein klassischer Konsumkredit, um größere Anschaffungen zu tätigen. Er unterscheidet sich in vielen Aspekten sehr vom bekannten Darlehen, was auch daran liegt, dass dieser Kredit genau auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnitten ist. Wichtige Unterschiede zum üblichen Darlehen bestehen darin, dass die Kreditsumme zum Beispiel nicht in einer Summe zur Auszahlung gelangt, wie es vom Konsumentendarlehen her bekannt ist. Beim Studentenkredit werden dem Studierenden monatliche Beträge aus der Kreditsumme in fest vereinbarter Höhe ausbezahlt, damit so kontinuierlich und verlässlich die Lebenshaltungskosten oftmals ohne Zweitjob finanziert werden können. Die Laufzeit des Kredites richtet sich zunächst also nach dem Auszahlungszeitraum. Ein weiterer wichtiger Unterschied zum klassischen Darlehen ist, dass die Ratenzahlung vom Kreditnehmer nicht schon mit Auszahlung der Kreditsumme begonnen wird. Beim Studentenkredit beginnt die Ratenzahlung zur Tilgung des Kredites und der Zinsen erst nach dem Auszahlungszeitraum. So kann ein Student dann beispielsweise 72 Monate regelmäßige Zahlungen aus dem Studentenkredit erwarten, ohne eine Rückzahlung zu beginnen. Erst nach den 72 Monaten beginnt dann, nämlich wenn der Student im Berufsleben steht, die Rückzahlungsphase, in der dann der Kredit getilgt wird. Eine Laufzeit bis zu 14 Semestern wird für den Studentenkredit, je nach Anbieter, gewährt. Viele Banken gewähren dem Kreditnehmer nach der Auszahlungsphase noch eine sogenannte Berufsfindungsphase, in der noch keine Ratenzahlung erfolgen muss. So kann der Student also nach dem Studium zunächst sein Berufsleben auf solide Füße stellen und erst dann, mit einem festen Einkommen im Hintergrund, die Rückzahlung des Kredites aufnehmen. Der Studentenkredit ist also insgesamt ideal, um sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können und dieses dann in entsprechend kurzer Zeit absolvieren zu können. Studenten, die mit Geldproblemen zu kämpfen haben oder ständig Nebenjobs nachgehen müssen, um die monatlichen finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können, haben erfahrungsgemäß weniger Zeit für ihr Studium und benötigten dementsprechend längere Studienzeiten, bevor der erfolgreiche Abschluss verzeichnet werden kann.

Beachtet werden sollte speziell beim Studentenkredit für die Finanzierung des Zweitstudiums, dass Altersgrenzen die Aufnahme unter Umständen unmöglich machen. Der Studentenkredit wird im Regelfalle bis zu einem Alter von 30 Jahren gewährt. Auch die Höhe des Kredites sollte so gering wie möglich gehalten werden, um den Berufsstart nach dem Studium nicht durch hohe Schulden zu belasten.

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