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Der Fonds Manager ist entscheidend für den Erfolg eines Fonds
Der Erfolg eines Fonds hängt ganz entscheidend vom Geschick des jeweiligen Fonds Managers ab. Er ist es, der die Entscheidung darüber trifft, wie viele Anteile von den verschiedenen Unternehmen er in seinen Fonds aufnehmen will. Der Erfolg dieser Firmen bestimmt auch über den Erfolg des gesamten Fonds.



Ein Anleger, der sich über Investmentfonds Informationen besorgt, wird fest stellen, dass nicht jede Entscheidung über Kauf und Verkauf der Aktien in das Belieben des oder der Fondsmanager gestellt ist. Es gibt bestimmte Auflagen, die jeder Manager erfüllen muss. So kann zum Beispiel fest gelegt werden, dass innerhalb eines Fonds ein bestimmter Prozentsatz an festverzinslichen Wertpapieren vorhanden sein muss. Der Fonds Manager ist also nicht berechtigt, in guten Börsenzeiten den Erfolg des Fonds dadurch zu erhöhen, dass er Rentenpapiere verkauft und dafür Aktien dazu kauft. Er kann auch nicht die Entscheidung treffen, statt einer Vielzahl von verschiedenen Unternehmen nur noch ein paar in seinem Fonds zu belassen, die ihm die größten Erfolgsaussichten bieten. Zum Schutz der Anleger gibt es Regeln, die jeder Fonds Manager einhalten muss, z. B. dass die Aktien eines Unternehmens nicht mehr als einen bestimmten Prozentsatz des gesamten Fonds betragen dürfen. Auch hinsichtlich der Unternehmen, von denen Aktien gekauft werden dürfen, gibt es Vorschriften, die zu beachten sind. So gibt es etwa Investmentfonds, bei denen nur Aktien von Unternehmen gekauft werden dürfen, die im Dax gelistet sind.

Von den allgemeinen Einschränkungen der Handlungsfreiheit des Fondsmanagers einmal abgesehen, ist dieser insofern für den Erfolg seines Fonds von entscheidender Bedeutung, als er es ist, der darüber befindet, welche der zur Auswahl stehenden Aktien er in sein Portfolio aufnimmt. Ein guter Fonds Manager braucht nicht nur aktuelle Informationen über die Unternehmenslage der einzelnen Aktiengesellschaften; er muss auch das allgemeine wirtschaftliche Umfeld richtig einschätzen und ein gutes Gespür für die Zukunftschancen der Unternehmen haben. Ein Fondsmanager muss wissen, wie er Gerüchte um mögliche Übernahmen von Firmen zu bewerten hat, ob bestimmten Branchen in Zukunft Umsatzeinbußen drohen, oder ob Unternehmen durch Missmanagement an Marktwert verlieren werden.

Der Erfolg eines Fonds hängt davon ab, dass der Fonds Manager im richtigen Augenblick bestimmte Aktien abstößt und dafür andere erwirbt, die bessere Renditeaussichten haben. Wird der Fonds Manager von negativen Entwicklungen am Aktienmarkt überrascht, so kann er nicht mehr rechtzeitig gegen steuern, um Verluste seines Fonds abzuwenden.

Wer auf Aktienfonds mit dem so genannten Growth-Ansatz setzt, also auf meistens noch junge Unternehmen, die die Chance auf außerordentliche Wertzuwächse haben, ist besonders abhängig von seinem Fondsmanager. Diese Firmen, für die noch keine Performance Zahlen über einen längeren Zeitraum vorliegen, müssen besonders sorgfältig analysiert werden, um ein Verlustrisiko zu minimieren. Dass längst nicht alle Fondsmanager den hohen Anforderungen genügen, die an sie gestellt werden, hat man im Frühjahr 2000 gesehen, als die Besitzer von Aktienfonds einen riesigen Wertverlust ihres Vermögens hinnehmen mussten.

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