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Der Sicherheitscode bei einer Kreditkarte
Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Sicherheit beim Bezahlen mit Kreditkarte. Gerade im Internet nehmen die Attacken auf Kreditkarten zu. Kreditkarteninformationen werden von Phishern unbefugt ausgelesen.



Neu ist der Angriff auf den Sicherheitscode der Kreditkarten. Experten warnen vor E-Mails, in denen ein Rabatt von 16 Prozent gewährt wird, wenn der Sicherheitscode der Kreditkarte angegeben wird. Angeblich dient diese Informationsangabe dem erhöhten Schutz des Kartenbesitzers. Leider ist genau das Gegenteil der Fall: Durch die Angabe des Sicherheitscodes gibt der Kartenbesitzer auch den letzten Baustein seiner Kreditkarte an, der einen Dritten damit zur vollständigen Nutzung der Karte berechtigt. Was aber genau ist der Sicherheitscode und inwiefern spielt er für die Sicherheit der Kreditkarte als autorisiertes Zahlungsmittel eine Rolle?

Beim Sicherheitscode handelt es sich je nach Kreditkarte um eine drei- oder vierstellige Nummer, die sich bei Visa, Mastercard und Eurocard auf der Rückseite der Kreditkarte, bei American Express auf der Vorderseite der Karte befindet. Sie ist ein zusätzliches Sicherheitelement insbesondere bei Zahlungen mit Kreditkarte im Internet. Auch im üblichen Zahlungsverkehr hat diese Nummer eine wichtige Sicherheitsfunktion, da sie bei der Zahlung nicht übertragen wird und auch nicht auf den Belegen erscheint. Der Sicherheitscode ist daher in der Regel nur dem Kartenbesitzer selbst bekannt.

Die Zahlung mit Kreditkarte geht üblicherweise folgendermaßen vor sich. Die Kreditkartennummer muss zuerst angegeben werden. Sie allein gibt aber keinerlei Aufschluss über die Bonität oder Kreditwürdigkeit des Kunden. Diese Information erhält der Zahlungsempfänger lediglich bei einem Anruf in der Zentrale des jeweiligen Kreditkartenunternehmens.

Die Kreditkartennummer besteht aus 16 bis maximal 19 Ziffern, wobei die ersten sechs üblicherweise die ausgebende Bank, die folgenden die Kontonummer bezeichnen. Die letzten zwei Ziffern werden frei vergeben. Die allererste Ziffer gibt darüber Auskunft, ob es sich bei dem Ausgeber um eine Bank, eine Fluggesellschaft, ein Telekomunternehmen, die Touristikbranche oder Ölindustrie handelt. Mastercard-Nummern beginnen immer mit einer 5, Visacards mit einer 4, Bahnkarten mit einer 7.

Zur Identifikation des Kartenbesitzers werden zudem Postleitzahl und Hausnummer verwendet. Der so genannte Kartenverifizierungscode erst gibt Aufschluss über die Identität des Kunden. Beim Geldabheben an einem Bankterminal wird deshalb der Magnetstreifen der Kreditkarte gelesen. Die Karte wird mit Hilfe des Kartenverifizierungscodes eindeutig identifiziert.

Bei allen Zahlungen, bei denen die Kreditkarte nicht in ein Lesegerät eingeführt wird, kann diese Identifizierung nicht erfolgen. Bei Transaktionen im Internet ist das beispielsweise der Fall. Aus diesem Grund wird der Sicherheitscode verwendet. Er dient dazu, festzustellen, ob die Kreditkarte dem Kunden tatsächlich vorliegt. Vermieden werden soll so, dass unbefugte Nutzer, die Kreditkartennummer, Namen und Ablaufdatum von einem Beleg her kennen, Abbuchungen vornehmen.

Die Zahlen des Sicherheitscodes setzen sich aus einem geheimen Algorithmus aus der Kartennummer und dem Ablaufdatum zusammen. Sie sind so gut wie nicht zu ermitteln und daher wichtiges Sicherheitselement bei der Zahlung mit Kreditkarte.

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