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Die beste Zeit Aktien zu zeichnen
Es ist wohl so, dass es keine beste Zeit gibt, um Aktien zu zeichnen. Man kann zwar jede Menge Börsenweisheiten finden zu diesem Thema, aber wirklich verlässlich ist keine.Vielfach hört man den Rat, dass man Aktien dann kaufen soll, wenn sie besonders billig sind. Die Rechnung kann natürlich aufgehen, wenn die Kurse kurz nach Kauf wieder steigen. Hätte sich aber jemand kurz nach der Jahrtausendwende an diese Regel gehalten und sich damals mit scheinbar billigen Aktien eingedeckt, so hätte er erleben müssen, dass es lange Jahre eben nicht aufwärts, sondern im Gegenteil immer weiter abwärts mit den Kursen ging.



Auch den gegenteiligen Ratschlag kann man hören, nämlich dann Aktien zu kaufen, wenn die Kurse steigen. Dabei wird unterstellt, dass ein Aufwärtstrend auch anhält, und man als Anleger dann von den steigenden Aktienkursen profitiert. Meistens hält ein Trend tatsächlich ein paar Jahre an, aber niemand weiß, wann er endet. Es kann jeder Zeit ein überraschendes Ereignis eintreten, was die Stimmung an den Aktienmärkten trübt und die Kurse in den Keller treibt.

Viele Aktienbesitzer beobachten genau die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA, da diese Volkswirtschaft die Börsen weltweit am stärksten beeinflusst. Fällt der Dow Jones, dann fällt auch unser Dax, und den übrigen Indizes geht es nicht anders.

Ein Hinweis auf fallende Aktienkurse ist meistens die Zinsentwicklung. Vor allem dann, wenn die Zinsen in Folge mehrfach erhöht werden, sind Festgeldanlagen für Anleger wieder lohnender.

Auf die Prognosen von Bank- und Börsenexperten sollte man sich nicht blind verlassen. Man muss nur mal den Jahresrückblick an der Börse mit den am Jahresbeginn vorhergesagten Prognosen vergleichen, um zu sehen, wie unzuverlässig diese Einschätzungen sein können. Auch sind sich die Fachleute untereinander längst nicht immer einig in der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage. Es gab im letzten Jahr nur wenige Experten, die die Finanzmarktkrise realistisch eingeschätzt haben. Die meisten Banken sind von viel zu optimistischen Entwicklungen ausgegangen. Wenn nun diejenigen, deren tägliches Brot die Beurteilung von Wirtschaftsaussichten ist, sich so irren können, wie soll da ein Laie den Überblick behalten?

Aktien sollte man ganz allgemein nur kaufen, wenn man einen sehr langen Anlagehorizont hat, der mindestens 7 bis 10 Jahre beträgt. Nur so hat man genügend Zeit, um schwierige Börsenjahre durchzustehen. Als Laie kauft man am besten nur Aktien von großen bekannten Unternehmen, die sich schon lange Jahre am Markt behaupten. Eine gute Möglichkeit, von den unterschiedlich hohen Kursen zu profitieren, ist das monatliche Sparen einer bestimmten Summe, für die man Aktien erwirbt, das Cost Average Prinzip. In schlechten Börsenzeiten bekommt man viele Aktien, die zu Hausse Zeiten entsprechenden Gewinn abwerfen. Es ist auch zu empfehlen, sich Fixpunkte zu setzen. Hat man beispielsweise mit einer Aktie 10 Prozent Gewinn gemacht, dann sollte man diesen Gewinn sichern, in dem man verkauft und das Geld sicher anlegt.

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