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Die besten Steuertipps und Steuertricks kennt nur ein Steuerberater
Das deutsche Steuerrecht ist berühmt und gefürchtet für seine sprichwörtliche Komplexität und den enormen Umfang der rechtlichen Materie. Demnach fällt es insbesondere Laien schwer, sich durch das Dickicht der verschiedenen rechtlichen Regelungen zu kämpfen, mit dem Ergebnis, dass sie in der Regel zu viel Steuern zahlen.



Auf dem Umstand der steuerlichen Komplexität baut in der Folge eine gesamte Industrie auf, die dem Steuerpflichtigen versprechen, mit Hilfe entsprechender Steuertricks seine Steuerlast erheblich mindern zu können. Auf dem Markt erhältlich sind zahllose Bücher, Softwareprogramme und Lehrgänge, die dem Steuerpflichtigen das richtige Verhalten bei bringen möchten. Auch das Internet erfüllt hier seine ewige Rolle als kostenloser, aber inkompetenter Ratgeber und verteilt oftmals haltlose und grob falsche Auskünfte an die wissbegierigen Leser. Dies kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine wirklich effektive und maßgebende Beratung in steuerlichen Angelegenheiten letztlich nur durch einen Steuerberater erfolgen kann. Denn nur dieser kennt die besten Steuertipps und Steuertricks, während etwa ein Programm oder pauschale Hinweise auf einer Internetseite niemals vollständig zutreffend sein können.

Dies ist vor allem einer Besonderheit des deutschen Steuerrechts geschuldet. Denn hier ist der Tatbestand, mit dessen Erfüllen die Steuerschuld entsteht, in der Regel anders aufgebaut als in andere Rechtsmaterien. Dort ist eine solche unpersönliche und abstrakte Beratung durch pauschale Informationen oftmals möglich, da sich etwa die zivilrechtlichen Regelungen zum Kaufvertrag an einigen wenigen, objektiven Kriterien orientieren. Etwa die Prüfung, ob ein Kaufvertrag vorliegt, kann im Zivilrecht in der Regel ohne großen Aufwand anhand verschiedener Kriterien durch den Handelnden selber geschehen, sodass hier etwa eine Beratung durch eine Internetseite möglich ist.

Im Steuerrecht ist dies allerdings anders. Denn hier besteht der Steuertatbestand aus zahlreichen verschiedenen Sachverhalten, die miteinander in komplexen Relationen stehen und je nach Konnotation völlig heterogene Rechtsfolgen haben. Auch in der Person des Steuerpflichtigen, etwa aufgrund seines Alters, seines Familienstandes oder Berufs, können zahlreiche Tatbestände liegen, die entsprechend zu berücksichtigen sind. Der Steuertatbestand ist also letztlich zu kompliziert, als dass einfach pauschale Tipps zur Steuerersparnis führen können. Denn diese sind in der Regel denkbar allgemein gehalten. Oftmals wird dem steuerpflichtigen Arbeitnehmer etwa pauschal empfohlen, seine Lohnsteuerklasse zu wechseln um Steuern zu sparen. Diese Empfehlung wird leider allzu oft jedoch nicht näher begründet, sodass etwa Steuerpflichtige, die durch den Wechsel überhaupt nicht profitieren, aus Unwissenheit die Steuerklasse wechseln und anschließend steuerliche Nachteile erdulden müssen. Auch wie ein solcher Wechsel mit den Risiken von Arbeitslosigkeit oder Rente korrespondiert wird nicht erwähnt.

Dies ist beim Steuerberater anders. Denn dieser arbeitet sich langwierig und intensiv in die persönlichen steuerlichen Verhältnisses seines steuerpflichtigen Mandanten ein, sodass er alle in Frage kommenden Umstände würdigen und entsprechend Beurteilen kann. Auf diese Weise kann er die gesamte steuerliche Situation hinreichend beurteilen, was ihn in die Lage versetzt, eine möglichst vorteilhafte steuerliche Gestaltung für den Steuerpflichtigen herbeizuführen.

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