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Die Fonds Rendite variiert je nach Anlageschwerpunkt des Fonds
Der Anlageschwerpunkt eines Fonds ist entscheidend für die Rendite, er erwirtschaftet. Je nachdem, ob der Fonds mehr in festverzinsliche Anlagen oder in Aktien investiert, ist die mögliche Rendite unterschiedlich hoch.



Es gibt ganz verschiedene Formen von Investmentfonds, Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds, Geldmarktfonds und Mischfonds. Sowohl die Chancen als auch die Risiken unterscheiden diese Fonds voneinander. Ein Geldmarktfonds etwa ist für sicherheitsorienterte Anleger geeignet. Er erwirtschaftet je nach Dauer der Zinsanleihen Renditen, die sich im Bereich des Leitzinses bewegen. Aktuell ist mit Renditen um 4 Prozent zu rechnen. Rentenfonds gelten ebenfalls als sichere Geldanlage, allerdings ist bei steigenden Marktzinsen zu beachten, dass die Renditen der Rentenfonds für einige Zeit fallen können. Das war in den letzten paar Jahren der Fall. Rentenfonds verloren an Wert, und sind gerade erst dabei, sich wieder zu stabilisieren. Immobilienfonds galten lange Zeit als sicheres Investment, bis vor wenigen Jahren ausgerechnet eine sehr große deutsche Bank einen bekannten Fonds kurzzeitig schließen musste. Die Renditen von Immobilienfonds haben sich insgesamt eher enttäuschend entwickelt. Aktienfonds haben dagegen in den letzten drei Jahren sehr hohe Renditen erwirtschaftet. Erst seit Jahresbeginn haben sie angefangen, an Wert zu verlieren. Der DAX liegt aktuell um rund 1000 Zähler niedriger als zu Jahresende 2007.

Bei der Frage, wie hoch die Renditechance etwa eines Mischfonds sind, muss man wissen, welche Anlageschwerpunkte der Fonds hat. Wenn die festverzinslichen Rentenpapiere überwiegen und Aktien nur einen geringen Prozentsatz ausmachen, kann die Rendite natürlich nie so hoch sein wie bei einem Fonds, der überwiegend auf die renditestarken Aktien setzt. Dafür ist aber auch das Verlustrisiko eines solchen Fonds entsprechend niedriger.

Aber auch innerhalb der reinen Renten- oder Aktienfonds gibt es noch Unterschiede bezüglich des Anlageschwerpunktes. So kann man zum Beispiel bei den festverzinslichen Rentenpapieren höhere Renditen erwirtschaften, wenn der Fonds nicht nur Papiere aus sicheren Schuldnerländern oder Unternehmen von sehr guter Bonität hält, sondern wenn er auch risikoreichere und damit höher verzinste Papiere kauft. Die so genannten High-Yields sind solche Rentenfonds, die hohe Renditen erwirtschaften durch Papiere von Unternehmen und Ländern, die zu den etwas unsichereren Schuldnern gehören.

Auch innerhalb der Gruppe der reinen Aktienfonds hängt es vom Anlageschwerpunkt des Fonds ab, ob überdurchschnittlich hohe Renditen möglich sind. Globale oder europäische Aktienfonds, die Aktien von Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen beinhalten, haben im Durchschnitt der letzten zehn Jahre etwa 9 Prozent Rendite jährlich erwirtschaftet. Reine Branchenfonds dagegen konnten zum Teil erheblich besser abschneiden. Vor allem die Rohstoff- und Energiefonds sind doppelt so hoch gestiegen wie die breiter gestreuten Aktienfonds. Die Rendite der Aktienfonds hängt also auch entscheidend davon ab, welche Branchen einen besonders breiten Raum einnehmen, und ob der Fonds eher auf alteingesessene Unternehmen setzt oder lieber Aktien von Unternehmen kauft, die große Wachstumschancen haben.

Jeder Anleger muss selber entscheiden, ob ihm hohe Renditechancen wichtiger sind als begrenztes Verlustrisiko, und seine Fondsauswahl entsprechend treffen.

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