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Die Kfz Steuer für Neuwagen ist niedriger
Die Kraftfahrzeugsteuer ist von allen Fahrzeughaltern zu bezahlen, die ihr Auto, Motorrad, Krad Wohnwagen im Inland angemeldet und zugelassen ist. Die Bemessung der Kfz Steuer ist je nach Art des Kraftfahrzeugs unterschiedlich. So werden Wohnwägen beispielsweise ausschließlich nach ihrer zulässigen Gesamtmasse besteuert. Bei PKW´s und Krafträder hingegen erfolgt die Besteuerung nach der Größe des Hubraums, bei PKW´s ist gleichzeitig die Schadstoffemission ausschlaggebend. Hieraus folgt, dass ältere Fahrzeuge meist mit einer höheren Steuerbelastung zu kämpfen haben.



Die Bundesregierung ist durch die unterschiedliche Höhe der Kfz-Steuer bestrebt, ältere Fahrzeuge, die in der Regel gegenüber Neuwagen einen deutlich erhöhten Schadstoffausstoß aufweisen, stärker zu belasten und Neuwagenbesitzer zu entlasten, da sie durch den Kauf ihres Autos bereits einen Beitrag für den Klimaschutz geleistet haben.

Um die Fahrzeuge einzuteilen und somit deren Steuerlast zu berechnen, gibt es unterschiedliche Schadstoffklassen. Die Schadstoffklasse Euro vier ist die derzeit schadstoffärmste. Sie wird heute grundsätzlich von allen Neuwagen und sogar von vielen älteren Fahrzeugen (bis maximal 5-7 Jahre) erreicht. Wird die Steuerklasse Euro vier bescheinigt, müssen Besitzer von Fahrzeugen mit Ottomotoren pro 100 Kubik Hubraum lediglich 6,75 Euro bezahlen, Besitzer von Dieselfahrzeugen werden mit 15,44 Euro pro 100 Kubik belastet. Deutlich teurer wird es hingegen für Fahrzeuge, die lediglich die Schadstoffklasse Euro eins aufweisen. Seit dem 01. Januar 2005 kosten Fahrzeuge mit Ottomotoren bereits 15,13 Euro, Besitzer von Dieselmotoren müssen gar 28,55 Euro aufwenden, um ihre Kfzsteuer pro 100 Kubik zu bezahlen. Für Dieselmotoren gilt gleichzeitig, dass für sie ein Steueraufschlag erhoben wird, sofern das Auto nicht über einen Rußpartikelfilter verfügt. Dieser kann aber bei vielen Wertstätten nachgerüstet werden, die Steuerlast sinkt somit.

In welcher dieser Schadstoffklassen ein Fahrzeug eingestuft wird, ist anhand der Schlüsselnummer im Fahrzeugschein ersichtlich. Einige Internetseiten bieten Autobesitzern sogar an, nach Eingabe ihrer Schlüsselnummer die Steuerlast zu benennen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn ein Gebrauchtwagen erworben wird, der bereits einige Jahre alt ist.

Sofern ein Auto in einer Schadstoffklasse mit hoher Steuerbelastung eingestuft wird, kann durch verschiedene Nachrüstaktionen eine bessere Schadstoffklasse erreicht werden. Interessant sind diese Umrüstungsmöglichkeiten vor allem für Fahrzeuge der Euro eins-Norm, die so problemlos die Euro zwei oder gar drei erreichen können. Nach erfolgter Umrüstung wird dies natürlich im Fahrzeugschein eingetragen.

Fazit: Die Kfzsteuer soll durch die Berechnung nach dem Schadstoffausstoß Kraftfahrer dazu anhalten, bei einem Fahrzeugkauf auch dessen Umweltfreundlichkeit zu beachten. In den kommenden Jahren soll dies sogar verschärft werden, denn nach den Wünschen der Bundesregierung soll sich die Kfz-Steuer künftig am CO2-Ausstoss orientieren. Dies soll ab 2010 für alle neu angeschafften Fahrzeuge gelten und so ebenfalls zum Kauf neuerer Modelle mit geringerem Schadstoffausstoß anregen.

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