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Die Kreditkarte verloren, was tun?
Wer seine Kreditkarte verliert, gerät aus Sorge um eventuell verlorenes Geld schnell in Stress. Doch man kann größeren Schaden abwenden, indem man die verlorene oder auch gestohlene Kreditkarte schnellstmöglich sperren lässt.



Die Sperrung ist auch aus dem europäischen Ausland möglich. Hier gilt die kostenfreie Rufnummer 116116. Wer aus dem Ausland anruft, wählt selbstverständlich vorher noch die 0049. Diese Telefonnummer gilt für Kunden von allen Sparkassen, - Volks- und Raiffeisenbanken. Kunden anderer Kreditinstitute sollten sich vorsorglich, bevor sie etwa verreisen, den Sperrnotruf ihrer eigenen Bank notieren, besser noch in das Handy einspeichern. Eine Sperrung von Zahlungskarten bei anderen Kreditinstituten ist über die Tel.-Nr. 01805 / 021021 möglich.

Natürlich kann der von einem Diebstahl Betroffene auch in einem Polizeirevier neben der Erstattung einer Strafanzeige noch die Sperrung seiner EC-Karten veranlassen. Das gibt immer eine höhere Sicherheit vor unberechtigten Einkäufen durch Fremde. Hat man verschiedene Karten zu einem Konto, können diese durch die "elektronische Kartenfolgenummer“ und die "Kartennummer“ unterschieden werden. Kartenfolgenummern sind einstellig und ausschließlich auf dem Magnetstreifen hinterlegt. Hat der Betreffende einen Geldautomaten benutzt, sind die Zahlen nach der Bankleitzahl auf dem Kontoauszug erkennbar. Die Kartennummer befindet sich vorne auf der Kreditkarte. Wer sich vor dem Verlust einer Karte diese Nummern notiert, kann der Polizei im Falle einer Anzeigenerstattung diese Daten ohne vorheriges Nachfragen bei der Hausbank mitteilen.

Leider kann ab dem Zeitpunkt der Sperrung nur zukünftig kein Geld mehr abgehoben werden. Was ein Dieb schon vorher mit dem Geld des Karteneigners gekauft hat ist unwiderruflich weg. Denn der Versicherungsschutz gilt erst ab Zeitpunkt der Sperrung.

Im Urlaub kann man leider nicht so schnell Ersatz für eine verlorene Kreditkarte bekommen. Darum ist es vorausschauend, wenn man sich schon zu Hause Kopien aller Karten und seiner Ausweispapiere angefertigt hat. So kann man sich im Ernstfall auch im Ausland ausweisen, was die Wartezeiten bei der Bearbeitung des Falles deutlich verringert. Hat der Kunde einen eigenen Kundenberater, so sollte er ihn selbst anrufen und alle Details der Beschaffung einer Ersatzkarte besprechen.

Sind alle Möglichkeiten erschöpft und braucht man trotzdem dringend Bargeld, so sollte man eine Reisebank aufsuchen. Hier besteht die Möglichkeit, sich vom Heimatort aus Geld anweisen zu lassen. Die Gebühren hierfür sind zwar relativ hoch, doch steht einem wenigstens bald Bargeld zur Verfügung und man ist auch im Ausland wieder handlungsfähig.

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