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Die Merkmale von Rentenfonds
Rentenfonds werden zu dem Oberbegriff der Investmentfonds gezählt. Hierbei handelt es sich um fest verzinste Wertpapiere. Der Wert dieser Fonds steigt mit der Zeit durch einen entsprechenden Wertzuwachs, oder durch Zinszahlungen aus dem Handel mit sonstigen Wertpapieren. Besonders attraktiv sind Rentenfonds, wenn die Zinssätze sinken. Ist dies der Fall, steigt auch der Wert der Rentenfonds an. Hierbei sei das Zinsänderungsrisiko zu erwähnen. Rentenfonds gelten im Allgemeinen als eher unflexibel. Sie können sich beispielsweise nur schwer an ansteigende Zinssätze anpassen. Rentenfonds sind daher besonders für langfristig orientierte Anleger geeignet.



Der Rentenfonds gilt als eine der sichersten Fondsformen auf dem Finanzmarkt. Dem entgegen steht jedoch seine in den meisten Fällen eher schwache Wertentwicklung. Zusätzlich ist dieser abhängig von einigen Faktoren, wie dem Anlagehorizont und der Sicherheit des Emittenten. Die sicherste Form der Rentenfonds sind staatlich emittierte Varianten. Diese werden von der deutschen Bundesregierung auf dem Markt veröffentlicht. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Staatsanleihen. Der Rentenfonds eignet sich vor allem deshalb als sichere Anlage, da er mehrere Wertpapiere bündelt und aktiv gemanagt wird. Spezifische Fonds können auch in Fremdwährungen investieren. Hierbei steigt dann das Risiko in Verbindung mit dem eventuellen Werteverlust der Fremdwährung im Verhältnis zum Euro.

Rentenfonds erzielen durchschnittliche Erträge von etwa 7%. Dies ließ sich zumindest im letzten Jahr beobachten. Ein im Verhältnis zu den sonstigen Erträgen von Rentenfonds ein sehr gutes Ergebnis. Eigentlich gelten Rentenfonds nicht als dermaßen ertragsreiche Fondstypen. Noch sicherer ist es in diesem Zusammenhang in mehrere Rentenfonds zu investieren. Diese Mischung verteilt das Kapital, aber auch das Risiko.

Investiert man nun in einen Rentenfonds fließt das Geld zunächst dem Fondsmanager zu. Dieser investiert in verzinsliche Wertpapiere, welche überwiegend an der Börse gehandelt werden. Es erfolgt eine Verteilung des Kapitals auf Wertpapiere mit unterschiedlichen Laufzeiten und unterschiedlicher Emittenten. Der Begriff Renten meint die an der Börse verzinsten Wertpapiere und steht in keiner Relation zu den Rentenversicherungen. Im geschlossenen Vertrag, welcher im Vorfeld getätigt wird, kann unter Umständen auch die Anlage des investierten Kapitals in artfremde Wertpapiere erlaubt sein. Dies betrifft in den meisten Fällen jedoch nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Investments. Der größte Teil des Kapitals muss in verzinslichten Wertpapieren angelegt werden.

Verzinsliche Wertpapiere unterscheiden sich nach ihrem jeweiligen Anlageschwerpunkt. Die Entsprechende Verteilung dieser Schwerpunkte ist in den Vertragsbedingungen festgeschrieben. Das Gros der Rentenfonds investiert verzinsliche Wertpapiere des Staates, von Unternehmen, von ausländischen Staaten und von ausländischen Unternehmen. Außerdem wird das Kapital der Anleger in Anleihen mit höchster Sicherheitseinstufung und in Wandelanleihen, oder auch Optionsanleihen investiert.

Der Rentenfonds bietet die Möglichkeit einer nahezu risikofreien Investition. Der Totalverlust ist nahezu komplett ausgeschlossen, da ein Wertverfall aller verzinslichen Wertpapiere unwahrscheinlich ist. Lediglich das Risiko einer Einbuße besteht. Denn auch die Anlagen eines Rentenfonds sind Wertschwankungen unterworfen. Langfristige Rentenfonds bieten dennoch eine große Sicherheit, wie auch einen sicheren Ertrag.

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