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Die optimale Geldanlage ist abhängig von den persönlichen Zielen
Einen Anlagetipp, der für jeden der Richtige ist und sozusagen zum Nonplusultra erhoben werden kann, den gibt es leider nicht. Verbraucher, die einen höheren Geldbetrag anlegen möchten oder die regelmäßig kleinere Beträge sparen möchten, um auf diese Art und Weise ein Vermögen aufzubauen und für das Alter vorzusorgen müssen immer im Vorfeld ihre persönliche Lebenssituation analysieren. Es gibt keine Anlagemöglichkeiten, die für jeden Anleger richtig ist. Die Entscheidung, welche Geldanlage gewählt werden sollte ist von solchen Faktoren abhängig, die mit dem Alter, den Einkommensverhältnissen, den Sparzielen und vor allem der Bereitschaft zum Risiko zusammenhängen. Gerade dann, wenn es um die Altersvorsorge geht, sollte sich der Anleger Zeit nehmen und seine Entscheidung eventuell auch unter mithilfe eines kompetenten Anlageberaters vorbereiten.



Günstig ist es immer, wenn eine Liste mit den Sparzielen vorbereitet wird, aus der entnommen werden kann, wie viel Geld kurzfristig und wie viel Geld langfristig anzulegen ist. Ein Anleger, der nur die Anzahlung für den Neuwagen ansparen möchte, wählt ein anderes Produkt der Geldanlage, als der Anleger, der das Eigenkapital für den Kauf einer Immobilie ansparen möchte oder private Altersvorsorge betreiben will.

Ein Grundsatz sollte immer sein, dass je umfangreicher das Vermögen schon ist und je differenzierter die Anlageziele sind, desto breiter sollte das Kapital auf verschiedene Anlageformen gestreut werden. Wichtig ist, dabei zu beachten, dass bestimmte Beträge immer so angelegt werden sollten, dass das Geld bei Bedarf jederzeit wieder verfügbar ist, also beispielsweise auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto. Wird Geld hingegen langfristiger angelegt, sollte beachtet werden, dass ein Teil davon regelmäßig wieder zur freien Verfügung steht, wie beim Festgeld oder anderen festverzinslichen Wertpapieren. Auch eine Anlage in Aktien oder Aktienfonds ist anzuraten, allerdings nur für den Anleger, der bereit ist, ein gewisses Risiko bei den Kursen in Kauf zu nehmen.

Wird hingegen geplant monatlich mit kleineren Sparbeiträgen langfristig Vermögen aufzubauen, muss vorerst festgestellt werden, in welcher Größenordnung der Betrag liegen soll, hier eignen sich Fondssparpläne oder Rentenversicherungen. Empfehlungen gehen immer in die Richtung, dass Anlegern die relativ wenig Rücklagen haben, geraten wird möglichst sicherheitsorientiert anzulegen, wer mehr Vermögen zum Anlegen besitzt und entsprechend risikobereit ist, der kann dann auch Anlageformen wählen, die ein entsprechendes Risiko bergen. Werden verschiedene Formen der Anlage gemischt, hält sich auch dann das Verlustrisiko in Grenzen.

Jeder Anleger sollte dabei wissen, dass Anlageformen, die besonders hohe Renditen versprechen auch die Anlageformen sind, mit denen ein größeres Risiko verbunden ist. Eines der größten Risiken liegt bei den Aktienanlagen bei sinkenden Kursen. Diese Anlageform ist nichts für Kleinanleger mit schwachen Nerven und wenig Kapital. Aber auch bei festverzinslichen Geldanlagen besteht das Risiko, dass die Zinsen sich negativ entwickeln und diese Anlageform dann nicht mehr so attraktiv sind.

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