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Die private Goldreserve für Notfälle anlegen
Gold gilt schon seit Jahrhunderten als krisensichere Währung und stellt für viele Verbraucher mittlerweile auch eine Art Notreserve dar, die dann zum Tragen kommen könnte, falls es eine massive Währungskrise geben sollte. Für manche Anleger ist Gold deshalb nicht nur eine Investitionsmöglichkeit, sondern vor allen Dingen eine gewisse Sicherheit für Zeiten, in deren eine Währungskrise vorherrschend sein könnte. Manche Pessimisten gehen nämlich durchaus davon aus, dass Gold zukünftig nach einer massiven Währungskrise das nahezu einzige Mittel sein könnte, welches quasi als offizielles Zahlungsmittel noch akzeptiert wird.



Daher übernimmt das Gold auch in der Praxis immer öfter die Funktion einer Notreserve. Wer die private Goldreserve für eventuelle Notfälle nutzen möchte, der muss zunächst einmal darauf achten, in welcher Form in Gold investiert werden soll. Nicht sinnvoll wäre in diesem Fall beispielsweise ein indirektes Investment in Gold, welches beispielsweise über den Weg der Goldaktien oder Goldfonds erfolgen könnte. Stattdessen ist es für den Verbraucher wichtig, auf direktem Wege in Gold zu investieren, also in Goldmünzen oder Goldbarren. Denn nur die Münzen oder Barren können in der Praxis im Ernstfall dazu dienen, um damit zu bezahlen. Der Kauf von Münzen und Barren wird übrigens auch als physisches Investment bezeichnet, da der Käufer die Goldmünzen oder Goldbarren tatsächlich als Wertgegenstand in den Händen halten kann.

Darüber hinaus muss der Anleger bzw. Verbraucher aber noch auf einen weiteren Punkt achten, nämlich auf die Größe bzw. auf das Gewicht der jeweiligen Barren und Münzen. Wer nämlich in Krisenzeiten tatsächlich mit den Goldbarren oder Goldmünzen bezahlen möchte, der wird damit in der Praxis nur unter der Voraussetzung erfolgreich sein, dass Barren und Münzen einen vergleichsweise geringen Gegenwert haben. Denn wer beispielsweise einen Goldbarren mit einem Gewicht von 50 Gramm besitzt, der dürfte erhebliche Probleme haben, mit diesem Barren tatsächlich bezahlen zu können, da der Gegenwert mehr als 1.000 Euro betragen würde. Im Bereich der Barren ist es daher sehr sinnvoll, sich für sogenannte Minibarren zu entscheiden, die oftmals ein Gewicht von lediglich einem Gramm und somit einen Gegenwert von lediglich etwa 40 Euro haben. Mit diesem Barren könnte dann in der Praxis auch tatsächlich gezahlt werden, der jeder Händler ohne Weiteres dazu in der Lage ist, das „Wechselgeld“ herauszugeben.

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