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Die Rendite von Immobilien bei der Kapitalanlage
Neben den allseits bekannten Arten von Geld- und Kapitalanlagen, wie zum Beispiel den Spareinlagen, Lebensversicherungen, Aktien oder Rentenpapieren, gibt es zudem weitere Kapitalanlagen, die sicherlich noch nicht so bekannt sind, zumindest nicht in Zusammenhang mit der Nutzung als Geld- oder Kapitalanlage. Hierzu zählt sicherlich auch die Immobilie, die als Kapitalanlage genutzt werden kann. Sicherlich ist diese Form der Kapitalanlage nicht für die breite Kundenmasse geeignet, da zu Beginn der späteren Kapitalanlage eine sehr große Investition notwendig ist, nämlich der Erwerb der Immobilie oder mehrerer Immobilien. Dieser Erwerb muss in den meisten Fällen zunächst durch ein Darlehen finanziert werden.



Spätestens ab dem Zeitpunkt jedoch, wo die aufgenommenen Darlehen getilgt sind, stellt sich die Immobilie oftmals als echt und äußerst rentable Form der Kaptitalanlage heraus. Die Rendite, die man bei einer Kapitalanlage in Immobilien erzielen kann, setzt sich aus mehreren möglichen Komponenten zusammen. Daher kann man auch keine genauen Prozentsätze angeben, wie es beispielsweise bei der Anlage in festverzinsliche Wertpapiere üblich ist, da die Höhe der zu erzielenden Rendite bei Immobilien von mehreren Faktoren abhängig ist. Zunächst einmal kann man natürlich im Immobilienbereich dadurch einen Gewinn bzw. eine Rendite erzielen, dass man die gekaufte Immobilie zu einem höheren Preis verkauft, als man beim Kauf bezahlt hat. Diese Form der Rendite wäre auf andere Anlageprodukte hin übertragen, mit einem Kursgewinn zu vergleichen. Dieser kann dann erzielt werden, wenn der Wert der Immobilie im Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf aus verschiedenen Gründen gestiegen ist.

Da diese möglichen Werterhöhungen in einer sehr großen Spanne vorhanden sein können, und unter Umständen sogar bis zu 100 Prozent oder mehr betragen können, kann man in diesem Falle nur sehr schlecht eine durchschnittliche Rendite angeben. Dennoch muss man sich als Anleger natürlich bewusst sein, dass der Wert der Immobilie auch fallen kann. Die zweite gebräuchliche Form, durch eine Immobilie eine Rendite erzielen zu können, ist die Vermietung oder Verpachtung des entsprechenden Objektes. Diese Form der Renditeerzielung ist besonders bei Personen beliebt, die den Immobilienbesitz als Altersvorsorge ansehen. Der Ertrag besteht hier aus den Mieteinnahmen, die regelmäßig vom Mieter an den Vermieter, also den Eigentümer der Immobilie, bezahlt werden. Natürlich müssen hier auch die Kosten der Immobilienverwaltung, Reparaturen etc. berücksichtigt werden, der Investor kann also die Mieteinnahmen nicht sofort mit der Rendite gleich setzen. Dennoch kann diese unter der Berücksichtigung der angesprochenen Kosten durchschnittlich oftmals im zweistelligen Bereich liegen.

Ein weiterer Vorteil der Kapitalanlage in Immobilien sind steuerliche Aspekte, die sich günstig für den Anleger auswirken, zudem gilt die Immobilie als relativ krisensichere Anlageform. Insgesamt bleibt also festzuhalten, dass man mit der Kapitalanlage in Immobilien sicherlich eine, gemessen an den "Konkurrenzprodukten", sehr gute Rendite erwirtschaften kann, wobei man allerdings die möglichen Risiken nicht außer Acht lassen sollte.

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