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Die Rendite von Tagesgeld ist im Vergleich zu anderen Geldanlageprodukten
Tagesgeld ist heute eine sehr beliebte Anlageform. Dies liegt natürlich an der Flexibilität dieser Konten, aber auch an ihrer Verzinsung. Diese liegt, je nach Anbieter, aktuell zwischen 1,5-5,0% p.a. und ist damit sehr attraktiv. Für diese Zinssätze müssen Anleger ihr Geld nämlich nicht für einen festen Zeitraum entbehren, sie können vielmehr jederzeit verfügen, auch Zuzahlungen sind täglich möglich.



Die Verzinsung von Tagesgeldkonten richtet sich maßgeblich nach dem Leitzins der EZB. Dieser wird anhand der Wirtschaftsleistung im Euroraum sowie anhand der Inflation festgelegt, er liegt aktuell bei 4,25%. Vor allem Direktbanken bezahlen für ihre Tagesgeldkonten Zinssätze, die nahe am Leitzins liegen. Oftmals werden sogar deutlich höhere Zinssätze bezahlt (Bsp. 5,0%), allerdings werden diese Zinsen nur für einen festen Zeitraum von beispielsweise sechs Monaten sowie meist nur für Neukunden gewährt. Diese hohen Zinssätze dienen in diesen Fällen als Werbung, um neue Kunden sowie Nettomittel zu aquirieren. Filialbanken hingegen, die mit deutlich höheren Kosten für Beratung und Objekte rechnen müssen, bieten hingegen nur Zinssätze um 3,0%, oftmals sogar deutlich darunter. Allen Tagesgeldkonten gemeinsam ist jedoch, dass die Verzinsung variabel ist und sich jederzeit veränderten Bedingungen anpassen kann. Dies kann also täglich zu einer Erhöhung bzw. zu einer Reduzierung der Konditionen führen.

Ein Vergleich mit anderen Anlageprodukten zeigt jedoch, dass Tagesgeldkonten sehr gut verzinst werden. So erzielen Anleger, die einen einjährigen Bundesfinanzierungsschatz erwerben, derzeit eine Rendite von 4,3% p.a., ein zweijähriger Finanzierungsschatz rentiert sogar nur noch mit 4,1%. Gleiches gilt für Festgelder der Kreditinstitute. Die Zinssätze betragen auch hier für eine Laufzeit von einem Jahr nur zwischen 3,8-4,3% p.a. Bei der Suche nach günstigen Festgeldzinsen stößt man jedoch auch hier auf Spitzenanbieter, die bis zu 5,2% für ein Jahr bieten. Da durch die nachlassende Wirtschaftsleistung in Europa eher mit Leitzinssenkungen gerechnet wird, sinken die Zinsen mit zunehmenden Laufzeiten bzw. sie bleiben konstant. Bei allen diesen Anlageprodukten verzichten Anleger jedoch für mindestens ein Jahr auf ihr Geld, bei Tagesgeldkonten hingegen bleibt es jederzeit verfügbar, was für viele Anleger sehr wichtig ist.

Ein Vergleich mit anderen Anlageprodukten zeigt jedoch, dass auch höhere Renditen erzielt werden können. So bieten Zertifikate oder Investmentfonds Renditen von 6-9% p.a. Diese Renditen können in der Regel jedoch nur bei einem deutlich längeren Anlagezeitraum erzielt werden, zudem müssen Anleger die jeweiligen Risiken der Produkte bedenken.

Fazit: Die Verzinsung von Tagesgeldkonten ist aktuell sehr attraktiv, oftmals liegt sie sogar über den Konditionen für Festgeldanlagen. Lediglich die Rendite von Investmentfonds kann nicht erreicht werden, allerdings ist diese auch nicht garantiert, sondern mit hohen Risiken verbunden. Anleger, die sehr sicherheitsorientiert sind, sollten daher auf Tagesgeldkonten setzen.

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