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Die Risikolebensversicherung im Vergleich zur Kapitallebensversicherung
In den Medien wird vielfach über die Lebensversicherung berichtet, die inzwischen alleine in Deutschland mehr als zehn Millionen Bürger als Versicherungsprodukt nutzen. In dem Zusammenhang wird allerdings nicht selten vergessen, dass es zwei Hauptformen von Lebensversicherungen gibt, zwischen denen auf jeden Fall unterschieden werden muss. Es gibt nämlich auf der einen Seite die Variante der Risikolebensversicherung und auf der anderen Seite auch die Kapitallebensversicherung. Diese Versicherungen sollten nicht miteinander verwechselt werden, da dies mitunter sehr negative finanzielle Folgen für den jeweiligen Versicherungsnehmer haben könnte. Wer sich zwischen den zwei Varianten der Lebensversicherung entscheiden möchte, der sollte zunächst einmal wissen, wofür er die Versicherung eigentlich nutzen möchte, also welcher Verwendungszweck geplant ist.



Diesbezüglich gibt es im Grunde nur drei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass die Lebensversicherung ausschließlich zur finanziellen Absicherung der Ehefrau oder eines anderen Angehörigen dienen soll, und zwar für den Fall, dass der Versicherte sterben sollte. In diesem Fall wäre die Risikolebensversicherung das richtige Produkt. Der zweite mögliche Verwendungszweck besteht darin, dass die Lebensversicherung ausschließlich zum Vermögensaufbau dienen soll, während eine Todesfallabsicherung nicht benötigt wird. Grundsätzlich wäre in diesem Fall zwar die Kapitallebensversicherung die passendere Variante, allerdings sollte sich der Sparer in diesem Fall überlegen, ob er nicht auf ein ganz anderes Produkt zurückgreifen möchte.

Denn als reiner „Sparvertrag“ ist die Kapitallebensversicherung nicht sehr gut geeignet, zumal es diesbezüglich bessere bzw. rentablere Alternativen gibt. Der dritte mögliche Verwendungszweck der Lebensversicherung beinhaltet, dass der Kunde zum einen eine Absicherung für den Todesfall wünscht, zum anderen aber auch im Erlebensfall ein Vermögen aufbauen möchte. In diesem Fall wäre die Kapitallebensversicherung dann die optimale Lösung. Zusammengefasst kann also zum Unterschied zwischen der Risiko- und der Kapitallebensversicherung festgehalten werden, dass die Risikolebensversicherung ausschließlich dafür geeignet ist, die Absicherung des Todesfalls (in finanzieller Hinsicht) vorzunehmen. Es handelt sich demnach um eine reine „Todesfallversicherung“. Die Kapitallebensversicherung ist hingegen eine Todes- und Erlebensfallversicherung, da sowohl der Todesfall als auch der Erlebensfall durch den Aufbau eines Vermögens finanziell abgesichert werden kann.

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