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Die Steuerlast senken durch Investments
Fast jeder ist der Meinung, er zahle zu viele Steuern. Die meisten lassen allerdings auch Steuersparmöglichkeiten ungenutzt, mit einigen Investments lässt sich ohne großen Aufwand die tatsächliche Steuerlast senken und man kann vom Finanzamt eine Menge Geld wiederbekommen.



Das beste Beispiel für eine Investition, die die Steuerlast senkt, ist eine Immobilie, in die man investiert. Man erwirbt zum Beispiel eine Immobilie, die nicht für den Privatgebrauch, sondern zur Vermietung oder Verpachtung genutzt werden soll. Dafür muss in nahezu allen Fällen ein Kredit aufgenommen werden, weil die finanziellen Mittel sonst nicht zur Verfügung stehen würden. Die Kosten für den Kredit lassen sich aber voll von der Steuer absetzen und mindern so das zu versteuernde Einkommen. Außerdem kann man mit Mieteinnahmen rechnen, mit denen der Kredit finanziert werden kann. Im Optimalfall trägt sich das Haus nicht nur alleine, es macht sogar weiterhin Gewinn. Allerdings gibt es bei vermieteten Immobilien immer ein gewisses Risiko mit den Mietern. Wenn das Haus leer steht, brechen die Einnahmen weg, wenn die Mieter Ärger machen, kommen unter Umständen hohe Kosten auf einen zu. Diese Punkte sollte man beachten, wenn man seine Steuerlast durch eine Immobilie senken will, damit es nicht am Ende zu einer bösen Überraschung kommt und das Steuersparmodell viel zu teuer wird, weil ständig Kosten für Renovierungen und Verbesserungen entstehen.

Eine weitere Möglichkeit, die Steuerlast zu senken, ist die Beteiligung an geschlossenen Fonds. So investiert man zum Beispiel in einen Medien-Fond oder einen Schiffsfond und erwirtschaftet im ersten Jahr automatisch zwischen 40% und 100% Verlust der Einlagesumme. Diese darf man komplett von der Steuer absetzen und mindert so gewaltig seine Steuerlast. Allerdings sind diese Fonds mit einem sehr hohen Risiko versehen und gerade die Medien-Fonds, die in Filmproduktionen investieren, gibt es kaum noch auf dem Markt, weil bei den meisten der zunächst nur steuerliche Verlust tatsächlich zum echten Verlust wurde. Die Anleger in geschlossenen Fonds sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass sie nicht in Anlagepapiere investieren, sondern in eine Unternehmensbeteiligung und das davon eine Menge Risiken ausgehen, ist ja allgemein bekannt. Das geringere Risiko bieten die Schiffs-Fonds, zumindest wenn das Konzept tragfähig ist- Leider gibt es auf dem Markt eine große Menge Anbieter und lange nicht alle sind seriös oder arbeiten mit tragfähigen Konzepten. Daher ist es wichtig, eine gute Auswahl zu treffen und sich ausführlich beraten zu lassen, wenn man seine Steuerlast durch Investitionen in Schiffs-Fonds senken möchte. Gerade diese sind von ihrem Ertrag her übrigens stark von der Weltkonjunktur abhängig, denn immer, wenn das Schiff im Hafen liegt und keine Fracht befördern kann, macht es Verlust und das ist schlecht für die Inhaber des Fonds. Im Zweifelsfall ist ein geschlossener Schiffsfond, bei dem man in ein Schiff investiert, trotzdem sinnvoller als eine Film-Beteiligung.

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