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Die Tagesgeld Verzinsung sollte am besten monatlich stattfinden
Es gibt viele Möglichkeiten sein Geld oder Kapital zu investieren. Eine Anlageform, die häufig für relativ kurzfristige Anlagezeiträume in Anspruch genommen wird, sind die Tagesgelder. Manche nutzen das Tagesgeld wirklich nur für einen Zeitraum von mehreren Tagen in unbestimmtem Rhythmus, andere Anleger wiederum haben einen unveränderten Betrag über Wochen, Monate oder sogar Jahre auf dem Tagesgeldkonto angelegt.



Gerade für diese Gruppe von Anlegern ist neben der täglichen Verfügbarkeit der Anlage nicht nur die Höhe des zu erzielenden Zinssatzes wichtig, sondern sie sollten auch darauf achten, wie und wann die Zinsen gutgeschrieben bzw. auf dem Konto verrechnet werden. Da das Tagesgeldkonto vom Grundsatz her dem Girokonto ähnlich ist, erfolgt die Verrechnung bzw. Gutschrift der Habenzinsen häufig quartalsweise. Dies ist vergleichbar mit dem vierteljährlichen Rechnungsabschluss bei Girokonten. Diese Methode hat jedoch für den Anleger den Nachteil, dass die für den Drei-Monats-Zeitraum erwirtschafteten Zinsen, erst nach dem Quartal dem angelegten Kapital hinzugerechnet werden. Bei diesem Abrechnungszeitraum gehen dem Anleger also im Grunde Zinsen verloren.

Anders sieht es bei der monatlichen Zinsverrechnung aus. Hier kann der Anleger den Zinseszins-Effekt ausnutzen. Da die Zinsen monatlich verrechnet und somit dem Kapital gutgeschrieben werden, bekommt der Anleger im Folgemonat nicht nur die Zinsen auf sein ursprüngliches Kapital, sondern auf sein Kapital und auf die zuvor erhaltenen Zinsen zusätzlich gezahlt. Er hat also bei der monatlichen Zinsverrechnung den Vorteil des Zinses-Zins-Effektes.

Da bei dem Zinses-Zins-Effekt je nach Anlagedauer und Anlagebetrag relativ hohe Zinssummen zusammen kommen können, lohnt sich daher ein Vergleich von verschiedenen Angebote nicht nur hinsichtlich der Zinshöhe, sondern auch hinsichtlich der Verrechnungsfrequenz der Zinsen.
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