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Die Zinsberechnung bei Tagesgeld sollte am besten monatlich erfolgen
Das Tagesgeld hat sich bei vielen Anlegern zu einem Ersatz des Sparbuches entwickelt. Der Grund hierfür sind die deutlich höheren Zinsen, auch kann das angesparte Geld zu jeder Zeit ohne Einhaltung von Kündigungsfristen verfügt werden.



Die Verzinsung auf Tagesgeldkonten entspricht etwa dem Leitzins der Europäischen Zentralbank. Dieser Leitzins liegt aktuell bei vier Prozent, die Konditionen für Tagesgeld hingegen reichen von 2,5-5,0% p.a. Vor allem Direktbanken bieten hierbei die günstigsten Zinssätze, zum Teil wird der Leitzins bei bestimmten Aktionen sogar überschritten.

Für die Rendite eines Tagesgeldkontos ist aber nicht allein der Zins ausschlaggebend. Auch sollte der Anleger prüfen, ob und in welchem Umfang Gebühren anfallen. Schon eine Kontogebühr von 5 Euro pro Monat kann die Rendite, gerade bei kleineren Beträgen, deutlich schmälern.

Einen weiteren Ausschlag für die Höhe der Rendite ist der Zeitpunkt der Zinszahlung. Noch vor einiger Zeit haben alle Banken die Zinsen, ebenso wie bei Sparkonten, in jedem Jahr zum Jahresende auf das Tagesgeldkonto überwiesen. Immer mehr Banken gehen aber dazu über, die Zinsen auch unterjährig auszuzahlen. So findet man zum einen Tagesgeldkonten, bei denen die Zinsen immer zum Ende eines Quartals dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben werden, bei anderen Instituten findet sogar eine monatliche Zinszahlung statt.

Grundsätzlich bieten unterjährige Zinszahlungen die Möglichkeit, vom Zinseszinseffekt zu profitieren, denn die ausgezahlten Zinsen unterliegen wiederum dem Tagesgeldzins und werden mit verzinst. Je kürzer hierbei die Abstände zwischen den Zinszahlungen sind, desto höher ist auch der Zinseszinseffekt. Bei einer Anlage von 10.000 Euro beispielsweise und einem Zins von 4% beträgt der monatliche Zinsertrag 33,33 Euro, der ebenfalls wieder mit 4% p.a. verzinst wird. Die Rendite kann sich so leicht auf 4,2% p.a. erhöhen. Je höher die Anlagebeträge sind, desto stärker macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar.

Um zu prüfen, in welchen Abständen die Zinsen gezahlt werden, kann der Anleger zum einen die verschiedenen Internetseiten der Banken besuchen und die jeweiligen Bedingungen prüfen. Aber auch Vergleichsseiten, die die Zinssätze für Tagesgeldkonten aufzeigen, geben Informationen zur Abrechnung der Zinsen.

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