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Die Zinsen von Tagesgeld und Festgeld im Vergleich
Der Geldanlage betreiben möchte, sieht sich schnell vor zahlreiche Möglichkeiten gestellt, zwischen denen ausgewählt werden kann. Die Unterschiede bei der Festgeld- und Tagesgeldanlage sind nicht nur in Verfügbarkeit ersichtlich, sondern auch bezüglich der Zinserträge sehr unterschiedlich einzustufen.



Vor der Frage, welche Zinserträge bei welcher Anlage zu erwarten sind, sollte aber geklärt sein, ob das angelegte Geld auf absehbare Zeit nicht benötigt wird oder eher doch für Notfälle ständig im Zugriff bleiben soll. Wer sich für die Festgeldanlage entscheidet, ist sich darüber im klaren, dass das Geld für den vereinbarten Zeitraum nicht zu Verfügung steht. Die Verzinsung für das Festgeld ist allerdings günstiger als für das Tagesgeld. Der Hintergrund ist einfach. Während die Bank beim Tagesgeldkonto ständig mit einer kompletten Räumung des Kontos rechnen muss, kann sie hingegen bei einer Festanlage über den gesamten vereinbarten Zeitraum mit dem Geld des Kunden arbeiten, was wiederum mit einer günstigeren Bezinsung der Anlage belohnt wird.

Grundsätzlich lässt sich mit der Festgeldanlage eine Verzinsung beginnend ab etwa 4,1% bis hin zu 6% erzielen. Die Anlagen beim Festgeld sind häufig in Mindestsummen festgelegt. So ist bei den meisten Kreditinstituten eine Mindesteinlage von 5.000 Euro Bedingung, um ein Festgeldkonto anlegen zu können. Der Anlagezeitraum für die Festgeldanlage ist zwar vom Kunden flexibel wählbar, dann aber bei Anlage des Geldes bindend für den gesamten Zeitraum. Der Anlagezeitraum beim Festgeld kann bei einigen Banken bereits bei einem Monat liegen und dann bis 36 Monate gesteigert sein. Andere Banken akzeptieren eine Festgeldanlage erst ab einer Anlagezeit von 3 Monaten, bieten dafür aber Anlagezeiträume bis zu 72 Monaten an, die dementsprechend günstige Verzinsung erfahren.

Die Tagesgeldanlage eignet sich eher dann, wenn das Geld ständig im Zugriff bleiben soll und eine Festgeldanlage folglich nicht in frage kommt. Hier ist die Verzinsung geringer, da die Bank nur von einem Tag zum anderen über die Anlagesumme verfügen kann und somit keine hohen Renditen erwirtschaften kann. Tagesgeldkonten werden inzwischen von fast allen Banken - einschließlich Online-Banken angeboten. Dabei wird oftmals keine Mindesteinlage von der Bank gefordert. Wer sich ein Tagesgeldkonto einrichten möchte, sollte auf einen Anbieter zurückgreifen, der eine kostenlose Kontoführung und monatliche Gutschrift der Zinsen gewährt. Die kostenlose Kontoführung kann zumindest einen kleinen Teil der zum Festgeldkonto geringer ausfallenden Zinsen abfangen. Die monatliche Gutschrift der Zinsen ist sinnvoll, da hier mit jedem Monat auch die Verzinsung der Zinsen, der sogenannte Zinseszins, zur Gutschrift auf das Tagesgeldkonto gelangt. Dies macht sich besonders über einen längeren Zeitraum der Geldanlage hinsichtlich des Zinsertrages deutlich bemerkbar. Die Zinssätze für Tagesgeldkonten bewegen sich im Regelfall zwischen 3,25% bis maximal 5%. Dabei sollte aber beachtet werden, dass gerade Banken mit nur jährlicher Verzinsung tendenziell günstigere Zinssätze bieten. Hier lohnt es sich also, vor der Eröffnung des Tagesgeldkontos zu rechnen.

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