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Direktversicherung als Weg betrieblicher Altersvorsorge
Heutzutage wird oftmals vergessen, dass die Altersvorsorge in Deutschland nicht nur auf zwei, sondern auf drei Säulen basiert. Insbesondere in den Medien wird häufig nur von zwei Säulen gesprochen, nämlich zum einen von der gesetzlichen Rentenversicherung und zum anderen von der privaten Altersvorsorge, die mittlerweile eine große Bedeutung hat. Darüber hinaus existiert aber auch noch die betriebliche Altersvorsorge, die keineswegs vernachlässigt werden sollte. Betriebsrenten gibt es in Deutschland relativ häufig, sodass die späteren Rentner im Idealfall aus drei Quellen ihre Renten beziehen können. Jeder Arbeitgeber ist in Deutschland dazu verpflichtet, seinen Angestellten die Möglichkeit zu bieten, eine betriebliche Altersvorsorge aufzubauen.



Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Unternehmen auch dazu verpflichtet sind, einen aktiven Beitrag zu leisten. Es gibt hierzulande verschiedene Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge. Zu nennen sind beispielsweise Pensionsfonds, Pensionskassen oder auch die sogenannte Direktversicherung. Während es bei Pensionsfonds sowie Pensionskassen so ist, dass sich ein anderes Unternehmen um die Altersvorsorge kümmert, wird die Direktversicherung im Prinzip vom Arbeitgeber selbst angeboten. Allerdings ist auch hier noch ein weiteres Unternehmen involviert, nämlich in aller Regel eine Versicherungsgesellschaft. Das Grundprinzip besteht bei der Direktversicherung darin, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter beispielsweise im Zuge einer Kapitallebensversicherung versichert. Dabei sind es vorrangig steuerliche Vorteile, durch die sich diese Form der betrieblichen Altersvorsorge gegenüber einer gewöhnlichen Kapitallebensversicherung auszeichnen kann.

Die Direktversicherung gilt als relativ sicher und ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge, der relativ häufig angeboten wird. Zu den Nachteilen der Direktversicherung gehört mittlerweile allerdings, dass die Rendite bei Weitem nicht mehr so hoch ist, wie sie noch vor zehn oder 20 Jahren einmal war. Denn auch die Direktversicherer haben aktuell mit niedrigen Kapitalmarktzinsen zu kämpfen, sodass es insbesondere die Pensionsfonds sind, die bezüglich des erzielbaren Ertrages besser abschneiden. Demzufolge sollten sich Arbeitnehmer sehr genau überlegen, für welche betriebliche Altersvorsorge sie sich entscheiden möchten. Allerdings muss in dem Zusammenhang berücksichtigt werden, dass Arbeitgeber lediglich verpflichtet sind, einen Durchführungsweg anzubieten. Es ist also keineswegs so, dass alle Unternehmen hierzulande sämtliche Durchführungswege im Angebot haben müssen, die es im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge gibt.

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