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Durch eine Festgeld Anlage aktuell hohe Zinsen sichern
Seit vielen Jahren waren die Sparzinsen nicht mehr so hoch wie gegenwärtig. Bei kurzfristigen Anlagen wie Tagesgeld kann man zur Zeit schon mehr als vier Prozent erwirtschaften, bei einigen besonders günstigen Angeboten auch mehr. Allerdings weiß keiner, wie lange die Europäische Zentralbank den Leitzins auf diesem relativ hohen Niveau hält. Wer sich die aktuell hohen Zinsen noch für möglichst lange Zeit sichern will, sollte deshalb überlegen, ob er nicht einen Teil seines Kapitals auf Festgeldkonten anlegen sollte.



In den letzten Jahren hatten die Inhaber von Tagesgeldkonten die Nase vorn. Da der Leitzins bis vor einem Jahr von zwei auf vier Prozent angestiegen ist, sind auch die Sparzinsen für Tagesgeld mit gestiegen. Wer sich entschieden hatte, sein Geld zu einem variablen Zinssatz anzulegen, konnte sich in den letzten Jahren freuen. Wer sich damals zu einer Festgeldanlage entschlossen hatte, wird das sicher inzwischen bereut haben. Die Zinsen für Festgeld sind nämlich während der gesamten Dauer der Anlage konstant. Die steigenden Leitzinsen wirken sich bei dieser Form der Geldanlage nicht aus. Der zu Vertragsabschluss vereinbarte Zinssatz wird nicht verändert. In Zeiten, wo mit steigenden Leitzinsen gerechnet wird, sind Tagesgeldkonten deshalb empfehlenswerter als Festgeld. Wenn die Zinsen allerdings gesenkt werden, sind diejenigen Sparer besser dran, die sich die hohen Zinsen für möglichst lange Zeit gesichert haben. Das geht nur mit Festgeld. Bei Tagesgeldkonten würden die Guthabenzinsen sich sofort reduzieren, wenn die Europäische Zentralbank beschließen sollte, den Leitzins zu senken. Seit knapp einem Jahr stagniert der Leitzins bei vier Prozent. Bevor das ganze Ausmaß der Finanzkrise in den USA bekannt wurde, ging man eigentlich von einer Erhöhung durch die EZB auf etwa 4,5 Prozent aus. Die Inflation hatte sich 2007 beschleunigt und lag bereits bei rund drei Prozent. Dieser Prozess hat sich in diesem Jahr fortgesetzt. Die Energiepreise steigen weiter stark an und auch die Preise für Nahrungsmittel haben Rekordhöhen erreicht. All das würde eigentlich dafür sprechen, den Leitzins anzuheben. Das ist aber nicht passiert, und es mehren sich die Stimmen, die eine ernsthafte Eintrübung der Weltkonjunktur vorher sagen. Sollte die Europäische Zentralbank zu der Ansicht kommen, dass die Ankurbelung der Wirtschaft Vorrang haben sollte vor der Preisstabilität, könnte sie sich entschließen, den Leitzins für die Gemeinschaftswährung zu senken. Wer sein Geld rechtzeitig von Anlagen mit variablen auf Anlagen mit festen Zinsen umschichtet, braucht eine Leitzinssenkung nicht zu fürchten. Man kann bei Festgeldanlagen zwischen ganz unterschiedlichen Laufzeiten wählen, von wenigen Monaten bis hin zu Jahrzehnten. Die meisten Berater empfehlen Anlagen zwischen zwei und fünf Jahren. Bei längeren Laufzeiten besteht die Gefahr, dass man sich die Chance verbaut, bei verändertem Zinsniveau auf lukrativere Geldanlagen auszuweichen. Etwa fünf Jahre sind ein noch überschaubarer Zeitraum. Nach Ablauf des Vertrages kann man dann neu entscheiden, ob es ratsam ist, weiter auf Festgeld zu setzen.

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