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ECN-Broker ermöglichen kostengünstigen Devisenhandel
Wer sich für den Devisenhandel interessiert, der wird eventuell bereits festgestellt haben, dass es im Bereich der Forex-Broker mehrere Varianten gibt. Im Wesentlichen werden die Devisenbroker in drei große Gruppen eingeteilt, nämlich in die sogenannten Market Maker, die ECN-Broker sowie in STP-Broker. Für den jeweiligen Kunden ist dieser Unterschied in der Praxis kaum von Bedeutung, allerdings gibt es natürlich durchaus Differenzen, die in dem einen oder anderen Fall wichtig sein können. Bei den meisten Forex-Brokern handelt es sich gleichzeitig um Market Maker, was bedeutet, dass diese Anbieter selbst die jeweiligen Devisenkurse stellen.



Wer über einen solchen Forex-Broker handelt, der spekuliert automatisch gegen diesen Broker. Setzt der Kunde beispielsweise auf einen steigenden US-Dollar-Kurs, so würde der Broker von fallenden Kursen profitieren, während der Kunde nur bei steigenden Dollarkursen Gewinne erzielen kann. Insbesondere aufgrund dieser Tatsache fürchten manche Trader, dass die gestellten Kurse nicht besonders fair sind bzw. einen recht hohen Spread beinhalten könnten. Letztendlich ist dies nicht von der Hand zu weisen, denn natürlich möchte der jeweilige Forex-Broker als Market Maker Gewinne erzielen. Das System bei einem ECN-Broker ist etwas anders, denn dieser tritt nicht als Market Maker auf und stellt somit keine eigenen Kurse. Stattdessen ist die Funktionsweise bei einem ECN-Broker so, dass dieser die Aufträge des Kunden im Prinzip an einen Kontrahenten weiterleitet.

Ob dahinter eine andere Bank, ein Broker oder ein anderer Kunde steht, ist im Prinzip unerheblich. Wichtig ist nur, dass es beim ECN-Handel normalerweise so ist, dass der Kunde von einem deutlich geringeren Spread profitiert. Oftmals ist sogar möglich, dass der ECN-Handel schon ab 0,0 Pips stattfindet, es also keine Differenz zwischen An- und Verkaufskurs gibt. Darüber hinaus sehen viele Trader den Vorteil beim ECN-Handel darin, dass hier nicht die Gefahr besteht, dass der Broker unfaire Kurse stellt. In diesem Fall würde der Forex-Broker nämlich nicht davon profitieren, wenn der Kunde Verluste erleidet, weil er in die falsche Richtung spekuliert hat. Mittlerweile setzt sich am Markt immer weiter der Trend durch, dass viele Forex-Broker gleichzeitig als Market Maker und ECN-Broker auftreten. Die Grenzen verwischen hier also nach und nach, was allerdings für die meisten Trader ohnehin nicht von großer Bedeutung ist.

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