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Edelmetallfonds als inflationsgeschützte Anlageform
Insbesondere in den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl der Finanzexperten, die den Anlegern ein Investment in Edelmetalle empfehlen, deutlich vergrößert. Besonders im Jahre 2012 konnte von einem regelrechten Gold-Boom gesprochen werden, der unter anderem zur Folge hatte, dass sich der Goldpreis deutlich erhöht hat. Auch heute noch interessieren sich immer mehr Kunden für die Anlage in Edelmetalle, die vor allem als krisensicher und ebenso vor der Inflation schützend gilt. Grundsätzlich gibt es verschiedene Wege, auf denen Anleger in Edelmetalle investieren können. Einer dieser Wege ist das direkte Investment in physische Edelmetalle, also zum Beispiel in Goldbarren.



Natürlich können aber auch andere physische Investments eine gute Lösung sein, wie zum Beispiel der Kauf von Silbermünzen oder Barren aus Platin. Ein physisches Investment ist allerdings nicht für jeden Anlegertyp geeignet, sodass es durchaus viele Kunden gibt, die auf eine Alternative zurückgreifen. Eine solche Alternative können beispielsweise sogenannte Edelmetallfonds sein, die es vor allem in zwei unterschiedlichen Varianten gibt. Zunächst aber gibt es die offenen Edelmetallfonds, die sich dadurch auszeichnen können, dass der Anleger eine Risikostreuung nutzen kann. Offene Edelmetallfonds sind in aller Regel solche Fonds, die in bestimmte Aktien investieren, die wiederum von Aktiengesellschaften emittiert werden, deren Geschäftstätigkeit etwas mit dem Abbau, der Verarbeitung oder dem Verkauf von Edelmetallen zu tun hat. In vielen Fällen handelt es sich bei diesen Aktiengesellschaften beispielsweise um Gold- oder Silberminen. Die Risikostreuung wird bei diesen Fonds dadurch erreicht, dass die jeweilige Fondsgesellschaft nicht nur einen Aktienwert im Depot hat, sondern das Kapital der Anleger auf viele unterschiedliche Aktien von Edelmetallunternehmen „streut“.

Neben den offenen Fonds gibt es bei den Edelmetallfonds noch eine zweite Variante, nämlich die geschlossenen Fonds. Auch in dieser Sparte gibt es Edelmetallfonds, die in ein Projekt investieren, welches ebenfalls in der Edelmetallbranche angesiedelt ist. Bei diesem Projekt kann es sich beispielsweise um das Betreiben einer Goldmine handeln, sodass die Einnahmequelle des Fonds darin besteht, dass abgebaut Gold zu verkaufen und daraus einen Ertrag resultieren zu lassen. Darüber hinaus gibt es ebenso solche Edelmetallfonds, die ihrerseits physisch in Edelmetalle investieren. Diese Fonds kaufen dann beispielsweise Goldbarren oder Silberbarren und hoffen darauf, dass der jeweilige Preis steigen wird. Der Vorteil dieser Fonds besteht darin, dass es keine störenden Einflussfaktoren gibt, sondern ausschließlich der jeweilige Edelmetallpreis dafür ausschlaggebend ist, wie sich die Rendite entwickeln wird. Für welche Art von Edelmetallfonds sich der Anleger letztendlich entscheidet, hängt daher definitiv auch vom Anlegertyp und dessen Einstellung ab.

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