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Ein Auto günstig finanzieren durch Aktionsangebote des Autohauses
In den meisten Fällen können die Autokäufer ihren Neuwagen oder den neuen Gebrauchten nicht von ihren Ersparnissen kaufen und nehmen aus diesem Grund eine Finanzierung mittels Kredit in Anspruch. Viele Hersteller bieten dazu die Möglichkeit einer günstigen Autofinanzierung über die jeweilige Bank des Autohändlers. Diese Banken sind oft Konzernbanken des Herstellers. Sie bestechen durch günstige Zinsen für ihre Finanzierungsangebote.



Gerade im Frühjahr ist es nicht selten, dass bei einigen Autohändlern die sogenannten Null-Prozent-Finanzierungen für bestimmte Fahrzeugmodelle angeboten werden. Der Kunde kann, wenn er eine solche Finanzierung beansprucht, den Kaufpreis des Fahrzeuges in bequemen monatlichen Raten abzahlen. Das kostet ihn weder Zinsen noch Bearbeitungsgebühren. In vielen Fällen wird auch bei diesen Finanzierungen heute keine Anzahlung mehr verlangt, üblich sind jedoch meistens 25% vom Kaufpreis. Diese Angebote gibt es für Fahrzeugmodelle, die in großer Stückzahl vorhanden sind oder der Absatz dem Handel Schwierigkeiten bereitet. Schon so manch ein Autokäufer hat ein solches Modell gewählt, wenn die Konditionen für die Finanzierung ihm besonders günstig erschienen. Heute spielt beim Kauf eines Neuwagens neben dem Modell an sich, seinem Spritverbrauch und seinen Kosten für die Versicherung eben auch immer wieder eine große Rolle, ob sich das Fahrzeug günstig finanzieren lässt. Die deutschen Verbraucher sind im Allgemeinen deutlich zinssensibler geworden und dadurch regelrecht auf der Suche nach Zinsschnäppchen, und gerade wenn es um größere Finanzierungsbeträge wie bei einem Autokauf geht, spielt es eine Rolle, ob für den Kredit von beispielsweise 20.000 Euro 8,9 Prozent Zinsen oder eben Null Prozent Zinsen zu bezahlen sind.

Diese Finanzierungsangebote der Hausbanken der Händler müssen allerdings auch bezahlt werden, die Banken verdienen mit dem Geldverleihen. Bei den besonders günstigen Zinsen müssen sich an diesen subventionierten Zinsen die Händler selbstverständlich beteiligen, dienen doch diese Aktionsangebote in erster Linie der Absatzförderung. Für den Händler bedeutet das, er muss Werbekosten zahlen, wenn ein Kunde ein Fahrzeug zu einer Aktion bei ihm kauft und dann über die Bank finanziert. In der Regel werden die Werbekosten gleich von der Auszahlungssumme abgezogen. Der Händler weiß also im Vorfeld, was ihn diese Aktion für dieses Fahrzeug kostet. Das ist nicht unerheblich und deshalb ist ein Händler oft nicht bereit, auf Fahrzeuge, die zu besonders günstigen Konditionen finanziert werden, noch weitere Rabatte einzuräumen. Kunden, die diese Angebote nutzen haben also bei Rabattverhandlungen um den Fahrzeugpreis eher schlechte Karten, denn der Händler wiederum will ja an dem Fahrzeug auch noch Geld verdienen.

Um zu prüfen, inwieweit ein solches günstiges Aktionsangebot tatsächlich rentabel ist, muss der Kunde wissen, wie viel Rabatt ihm der Händler geben würde, wenn er bar zahlt. Ist dieser Rabatt größer, als die Ersparnis durch den niedrigen Zinssatz, ist die günstige Finanzierung erneut zu überdenken. In solchen Fällen kann es vorteilhafter sein, den Kredit woanders aufzunehmen und beim Händler bar zu bezahlen.

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