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Ein Handy finanzieren ganz einfach durch Vertragsabschluss
Mobiltelefone lassen sich grundsätzlich auf drei verschiedene Arten und Weisen erwerben: als sogenannte Pur-Geräte, als Prepaid-Telefone oder in Verbindung mit einem Vertrag. Bei erstgenannter Möglichkeit umgeht der Käufer eine anhaltende Vertragsbindung mit einem Mobilfunkdienstleister; im gleichen Zuge ist das jeweilige Gerät aber auch mit einem verhältnismäßig hohen Kaufpreis verbunden.



Prepaid-Kunden, also Besitzer sogenannter Guthabenkarten, gehen stattdessen eine längerfristige Bindung an den Vertragspartner ein. Zwar zahlen sie in der Regel keine fixen monatlichen Beiträge und sind auch nicht an eine Mindestlaufzeit gebunden; dafür lassen sich die erworbenen Mobiltelefone oftmals nur mit der beiliegenden SIM-Karte nutzen. Durch diese Restriktion, die letzten Endes zum Nachteil des Kunden ist, geht der Dienstleister diesem aber gleichzeitig in preislichen Fragen entgegen: Prepaid-Geräte sind fast immer etwas günstiger als ihre Pur-Pendants. Der Erwerber kann durch den Verzicht auf die Nutzung des Telefons mit einer anderen SIM-Karte dieses also zumindest zu einem Teil finanzieren.

Schließt man nun einen "richtigen“ Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter ab, so geht man eine teils folgenreiche Bindung ein: Der Kunde stimmt einer meist 24 Monate umfassenden Mindestvertragslaufzeit zu, während derer er sich zu bestimmten Zahlungen verpflichtet. Diese umfassen regelmäßig die Grundgebühr oder den sogenannten Paketpreis, für welchen der Nutzer ein vorher festgelegtes Maß an Inklusivleistungen erhält. Im Gegensatz zu Prepaid-Nutzern kann der Vertragskunde also nicht einfach den Anbieter wechseln (selbst wenn er eine neue Handynummer in Kauf nimmt), da er in einem solchen Fall immer noch regelmäßige Zahlungen an seinen bisherigen Vertragspartner leisten muss. Diese Auflagen führen dazu, dass der Mobilfunkanbieter dem Kunden gleichzeitig gewisse Zusätze bieten muss, die sein Vertragsangebot wieder attraktiver erscheinen lassen. Diese Mehrleistungen bestehen zum einen in günstigeren Nutzungspreisen, zum anderen in teils sehr stark subventionierten Mobiltelefonen. Wer also ein Handy, welches ohne Vertragsbindung mehrere hundert Euro kosten würde, nun im Zuge eines Vertragsabschlusses erwirbt, kann dieses möglicherweise kostenlos erstehen.

Ein Vertragsabschluss stellt folglich eine ideale Finanzierungsmöglichkeit dar - auch für den Fall, dass der jeweilige Tarif gar nicht genutzt werden soll. Ist beispielsweise lediglich das Mobiltelefon von Bedeutung, wird zu diesem einfach der in Bezug auf seine fixen Kosten günstigste erhältliche Tarif gewählt. Vergleicht man die nun anfallenden monatlichen Kosten über die gesamte Vertragslauzeit mit dem Mehrbertrag, der für das Gerät ohne Vertragsbindung anfallen würde, so fällt in den meisten Fällen auf, dass Vertragskunden unterm Strich weniger zahlen. Gleichzeitig werden sie aber nicht sofort zur Entrichtung des Gesamtbetrags aufgefordert, sondern leisten diesen kontinuierlich über 24 Monate hinweg.

Bei der Handyfinanzierung mittels eines Vertragsabschlusses lassen sich zudem weitere Vorteile gewinnen, wenn die jeweilige Tarifstruktur des Anbieters ausgenutzt wird. So ist es häufig möglich, ein Telefon in einem kostenintensiven Tarif zu erwerben und dies auch dementsprechend vergünstigt zu bekommen, um nach wenigen Monaten auf einen kleineren Tarif herunterzuwechseln. Dadurch kommt der Käufer in den Genuss einer zusätzlichen Subventionierung, muss aber nicht dauerhaft die hohen Tarifbeiträge entrichten.

Tendenziell lässt sich der Handykauf in Verbindung mit einem Vertrag also als eine Art Ratenkauf einstufen. Im Vergleich zur Sofortzahlung stellt diese Möglichkeit aber oftmals die günstigere Variante dar, weshalb sie zu einer interessanten Finanzierungstechnik wird.

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