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Ein Kredit über 120 Monate ist teurer als ein kurzfristiger Kredit
Manchmal kann es Situationen im Leben geben, die es erforderlich machen, Anschaffungen zu tätigen, die über den eigenen aktuellen finanziellen Spielraum hinausgehen. Hierfür besteht die Möglichkeit einer Kreditaufnahme.



In manchen Fällen kann es für den Einzelnen übrigens durchaus bereits ausreichen, einen eingeräumten Dispositionskredit des Girokontos in Anspruch zu nehmen, der vergleichbar mit einer geduldeten Kontoüberziehung ist, jedoch erheblich günstiger verzinst wird. In allen anderen Fällen lohnt sich ein persönliches Gespräch mit dem Vertreter eines Kreditinstitutes. Dies kann eine private oder öffentlich-rechtliche Bank sein. Auf den Wunsch eines Kredites hin prüft der Kreditgeber neben den persönlichen Daten des Kreditnehmers dessen Bonität. Diese bemisst sich unter anderem aus der Auskunft bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (kurz "Schufa“), den letzten drei Kontoauszügen und den Sicherheiten, die der Kreditnehmer dem Kreditgeber erbringen kann. Dies kann beispielsweise ein unbefristeter Arbeitsvertrag sein, der der Bank die Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers auch in Zukunft garantieren kann. Es empfiehlt sich bei höheren Kreditsummen über eine Restschuldversicherung nachzudenken. Diese schützt den Kreditnehmer im Falle von Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit vor Zahlungsunfähigkeit und somit vor einer Verschuldung.

Wurden die Kreditmerkmale des Kreditnehmers von der Bank überprüft und wird der Kunde anschließend als bonitär eingestuft, so steht dem Aufsetzen eines Kreditvertrages nichts mehr im Wege. Hier werden die einzelnen Kreditmodalitäten festgehalten, so unter anderem die vereinbarte Kreditsumme, der Kreditzins und die Kreditlaufzeit.

Entsprechend der Kreditsumme und der gewählten Laufzeit gestalten sich die monatlich zu zahlenden Zinsen. Diese stellen den Profit für den Kreditgeber dar, der sich die Kreditvergabe und das Risiko des Verleihens seines Kapitals in Form von Zinsen entschädigen lässt. Generell gilt: je länger die gewählte Kreditlaufzeit, umso höher die Kreditzinsen. Dieser Umstand lässt sich schnell nachvollziehen. Der Kreditgeber möchte natürlich umso höher entschädigt werden, je länger er dem Kreditnehmer eigenes Kapital zur Verfügung stellt und seinerseits somit auf sein Kapital verzichten muss. Für einen Anschaffungskredit, der im Privatkreditbereich eine der gängigsten Kreditarten darstellt, betragen die Kreditlaufzeiten typischerweise zwischen 12 und 120 Monaten.

Da die Konditionen der einzelnen Kreditinstitute durchaus Schwankungen unterliegen, lohnt sich ein Kostenvergleich vor der Kreditaufnahme in jedem Fall. Übrigens bieten Direktbanken zumeist die günstigsten Konditionen, verzichten daher jedoch oftmals auf eine Kreditberatung.

Ist ein Kreditvertrag schließlich zu Stande gekommen, erhält der Kreditnehmer üblicherweise innerhalb weniger Werktage die im Vertrag festgehaltene Kreditsumme bargeldlos auf sein Girokonto ausbezahlt. In einzelnen Fällen kann die Kreditsumme jedoch auch in bar ausgezahlt werden.

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