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Ein Kredit zur Autofinanzierung ist beim Händler oft günstiger als bei der Bank
Auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird, so ist es doch in vielen Fällen so, dass ein Kredit für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos direkt beim Händler oder Verkäufer günstiger sein kann, als wenn das Darlehen bei der Bank aufgenommen wird. In der Regel arbeiten die Händler mit einer bestimmten Bank zusammen, ihrer Hausbank, von der sie, beziehungsweise der Autokäufer, bessere Konditionen bekommen. Dies gilt zumindest für gewerbliche Händler. Sie kommen ihren Kunden auch oft entgegen, wenn es darum geht, zusätzliche Leistungen zu erbringen. Wer sich also damit einverstanden erklärt, den Kredit bei der Hausbank des Autohauses aufzunehmen, der kann beispielsweise einen Satz Reifen dazu erhalten oder er bekommt bestimmte Serviceleistungen geboten, wie etwa Durchsichten oder Lichtprüfungen.



Oft ist es so, dass der Kredit für die Finanzierung des Autokaufs individueller gestaltet werden kann, wenn er direkt beim Händler über dessen Hausbank abgewickelt wird. Die Laufzeit kann auf die finanziellen Möglichkeiten oder Wünsche des Kunden abgestimmt werden, ohne dass sich zwangsläufig die Zinsen so stark erhöhen, dass der Kunde am Ende seinen Wagen nahezu doppelt bezahlen muss. Bei Banken ist es so, dass sie den Zinssatz an die Laufzeit des Kredites anpassen, bei einem Autohändler kann es sein, dass dieser den Zinssatz für einen Kredit, der über drei Jahre läuft, ebenso ansetzt, wie für einen Kredit, der über fünf Jahre abgeschlossen wird. Hier ist aber die Nachfrage beim Händler empfehlenswert, denn nicht alle bieten solche Sonderkonditionen und erweisen sich letzten Endes doch als Kostenfalle.

Der Kredit, der über den Autohändler abgeschlossen wird, wird zwar auch in die Schufa eingetragen. Hier spielt es in der Regel jedoch keine Rolle, ob dort bereits andere Kreditanfragen gespeichert sind. In vielen Fällen begnügen sich die Händler sogar mit der Vorlage eines aktuellen Gehaltsnachweises und des Arbeitsvertrages, um zu überprüfen, ob es sich um eine befristete Stellung handelt oder nicht. Ist dies der Fall, muss die Befristung außerhalb der Laufzeit des Kreditvertrages liegen. Viele Autohändler setzen nicht wie die Banken das verkaufte Fahrzeug als Sicherheit ein, sondern vereinbaren eine so genannte stille Gehaltsabtretung mit ihrem Kunden.

Bei privaten Autoverkäufern ist es oft so, dass sie sich auf einen Kauf auf Ratenzahlung einlassen, was einem Kredit gleichkommt. Der Vorteil hierbei ist aber, dass einige Verkäufer akzeptieren, dass der Kaufbetrag zwar in Raten gezahlt wird, darauf aber keine Zinsen anfallen. Sie begnügen sich dann damit, dass sie am Ende den Verkaufswert des Autos bekommen. Das ist natürlich ein enormer Vorteil gegenüber den Banken, die auch bei besten Konditionen immer Zinsen verlangen. Auch wenn ein privater Verkäufer Zinsen auf den Verkaufswert aufschlägt, so kann es dennoch sein, dass der Kunde damit besser gestellt ist. Das ist dann der Fall, wenn die Zinsen niedriger als bei einem vergleichbaren Bankkredit sind oder wenn der Verkäufer bestimmte Zusatzleistungen anbietet.

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