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Ein negativer Schufaeintrag und seine Folgen
Einträge in der Schufa entstehen schnell, die Folgen hängen den Betroffenen meist noch lange nach. Je nach Eintragung kann der Verbraucher keinerlei Laufzeitverträge mehr abschließen, keinen Kredit aufnehmen und nicht per Rechnung bezahlen, da die meisten Unternehmen eine Schufaauskunft einholen, bevor sie ein Vertragsverhältnis eingehen.



Der Schufaeintrag erfolgt immer dann, wenn ein Verbraucher mit einer Rechnung in Verzug gerät und der Gläubiger das gerichtliche Mahnverfahren gegen ihn einleiten muss. Zahlt der Kunde seine Rechnung lediglich verspätet erfolgt keine Eintragung, auch der Erhalt von mehreren Mahnungen wird nicht verzeichnet. Am Ende des Mahnverfahrens steht die Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher. Verläuft ein Vollstreckungsversuch ohne Erfolg, beantragen die meisten Gläubiger die Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung. Der Schuldner muss seine gesamten Vermögenswerte offen legen und darf keine falschen Angaben machen. Die Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung wird ebenfalls der Schufa gemeldet und dort registriert. Weigert sich ein Schuldner die "EV" abzugeben, kann der Gerichtsvollzieher einen Haftbefehl erwirken, der ebenfalls bei der Schufa registriert wird.

Heute werden Kunden an vielen Stellen mit einer Schufaauskunft konfrontiert. Wer einen Mietvertrag abschließen möchte muss damit rechnen, dass der Vermieter eine Auskunft verlangt. Negative Einträge können zu einer Ablehnung durch den Vermieter führen. Das gleiche System wird bei der Aufnahme von Krediten oder beim Abschluss von Verträgen angewandt. Immer wenn der Verbraucher einen bindenden Vertrag eingehen möchte, wird das Unternehmen eine Information bei der Schufa einholen. Viele Verbraucher empfinden dieses Verfahren als unangenehm, da im Falle negativer Einträge kein Vertrag mehr abgeschlossen werden kann. Die Unternehmen werden allerdings von der Schufa vor zahlungsunfähigen Personen geschützt.

Negative Einträge können aus der Schufa gelöscht werden, wenn die offene Forderung getilgt ist. Meist muss der Schuldner selbst eine Meldung bei der Schufa machen, da der Gläubiger nur selten für die Löschung des Eintrags sorgt. Die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung wird nach Ablauf von drei Jahren aus der Schufa gelöscht.
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