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Ein zinsgünstiges Darlehen für den Hausbau durch einen Baufinanzierungsvertrag
Wer sich entschieden hat, ein Eigenheim zu bauen, der muss in aller Regel mit seiner Bank über eine Finanzierung des Vorhabens sprechen. Denn nur in einigen wenigen Ausnahmefällen kann ein Bauherr sein Haus bar bezahlen. Und wenn in Vorgesprächen bereits einige Details der Finanzierung ausgearbeitet wurden, so kommen die endgültigen Planungen in Gang, sobald das passende Objekt gefunden wurde.



Wichtig für eine Baufinanzierung ist, dass die Verträge auf die jeweiligen persönlichen und wirtschaften Verhältnisse des Erwerbers zugeschnitten sind. Und da sollte der Bauherr schon darauf achten, dass seine Finanzierung aus unterschiedlichen Komponenten besteht und evtl. sogar bestehende Verträge mit einfließen lässt. Denn durch eine clevere Kombination der einzelnen Verträge ist es unter Umständen möglich, die Höhe der monatlichen Belastung so zu reduzieren, als wenn man die Baufinanzierung aus einem Hypothekendarlehen bestreitet.

So kann zum Beispiel ein bestehender Bausparvertrag in die Finanzierung einfließen. Durch die im Vergleich zu einem Hypothekendarlehen relativ günstigen Zinsen in der Darlehensphase kann dieser Vertrag für die Finanzierung eines Bauvorhabens nur empfohlen werden. Ganz aus dem Blickfeld geraten darf dabei aber nicht, dass ein Bausparvertrag zur Hälfte in der sogenannten Ansparphase bespart werden muss. Ist das bei Abschluss der Finanzierung noch nicht geschehen, wird der Vertrag seitens der Bausparkasse mit der fehlenden Summe vollgespart und der Bauherr erhält das Bauspardarlehen sofort ausgezahlt. Er muss nur neben den Zinsen den Vertrag zur Hälfte weiter besparen. Das kann geschehen durch vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgers und durch eigene Sparleistungen. Auch die Wohnungsbauprämie kann beantragt werden, liegt das zu versteuernde Einkommen im gesetzlichen Rahmen.

Eine weitere Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen für den Hausbau zu erhalten, sind Darlehen stattlicher Banken. Durch den Wegfall der Eigenheimzulage vor einigen Jahren fördert der Staat Erwerber von Eigenheimen nur noch in Form von günstigen Krediten. So kann ein privater Bauherr bei der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Baudarlehen beantragen. Diese Darlehen sind so gestaltet, dass der Darlehensnehmer für die Dauer von bis zu fünf Jahren keine Zinsen zahlen muss. Erst danach fallen die bei Vertragesabschluss vereinbarten Zinsen bis zum Ablauf der Zinsbindungsfrist an. Jedoch liegt die Tilgung dieser Verträge bei mindestens 1,5 %. Vermittelt werden diese Verträge übrigens durch die jeweiligen Banken.

Der Abschluss einer Lebensversicherung sollte einem privaten Bauherren zur Absicherung der Angehörigen im Fall der Fälle empfohlen werden. Aber auch ein Darlehen über eine kapitalgedeckte Lebensversicherung kann die monatliche Zinslast reduzieren. Liegen die Zinsen ähnlich wie beim Bausparvertrag niedriger als bei einem herkömmlichen Annuitätendarlehen. Der Erwerber tritt die Versicherungssumme an die Bank ab und erhält vorzeitig das Geld ausgezahlt. Er muss neben den Zinsen dann seine Versicherungsprämie weiterzahlen und behält seinen Versicherungsschutz.

Die zinsgünstigste Alternative zu einem Hypothekendarlehen ist aber immer noch das Eigenkapital, was vorhanden sein sollte, um ein Bauvorhaben zu realisieren.

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