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Eine einzelne Aktie kaufen oder besser einen Fonds?
Die Entscheidung ob es sinnvoller oder besser gesagt, renditeträchtiger ist, eine einzelne Aktie an der Börse zu kaufen oder in einen Investmentfonds zu investieren, ist immer von der Anlagestrategie des Einzelnen abhängig und von dem Risiko, dass er bereit ist, einzugehen.



Anleger, denen die Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren nicht ausreichen und denen auch Tages- oder Festgeld nicht genügend Rendite bringen, die müssen sich dann wohl oder übel mit der Geldanlage in Form von Wertpapieren auseinandersetzen. Dabei kommt es natürlich immer darauf an, welche Ziele verfolgt werden.

Wer mit dem Kauf von Aktien schnelle Kursgewinne realisieren möchte, für den steht dann außer Frage, dass er sich für diese Anlage entscheiden muss. Wer hingegen etwas für die private Altersvorsorge tun möchte und sein Risiko breit streuen will, der ist mit einem Investment in Fonds besser beraten. Die Geldanlage in Fonds ist immer eine langfristige Geschichte. Dabei hat der Anleger die Möglichkeit, einmalig einen größeren Betrag in einen Fonds zu investieren und diesen dann seiner Entwicklung zu überlassen. Dabei kann er sich weitgehend auf die Anlagestrategie der jeweiligen Fondsmanager verlassen, dafür müssen auch entsprechende Gebühren entrichtet werden. Wird ein Fonds hingegen monatlich bespart, kann der Anleger parallel vom sogenannten Cost-Average-Effekt profitieren. Das heißt, in Zeiten da das Börsenbarometer nach oben tendiert sind die Fondsanteile, die mit einem bestimmten Betrag jeden Monat erworben werden, entsprechend teuer und in Börsenzeiten, bei denen die Kurse gefallen sind, kann der Anleger dann für dasselbe Geld mehr Anteile erwerben, weil diese gerade im Kurs gesunken sind. Über das Jahr oder die Jahre betrachtet kann das günstiger sein, als der einmalige Erwerb von Fondsanteilen. Gerade im Zusammenhang mit der privaten Altersvorsorge wird den Anlegern immer die Strategie des monatlichen Kaufs von Fondanteilen empfohlen. Wer als Anleger an der Börse einsteigt, darf allerdings nicht zimperlich sein. Die Börse ist bekanntlich keine Einbahnstraße, da wo viel gewonnen werden kann, kann auch viel verloren werden. Für den sicherheitsorientierten Kleinanleger ist eine Geldanlage an der Börse nicht zu empfehlen. Gerade die Börsencrashs aus dem Jahr 2001 und auch die Abstürze zu Beginn des Jahres 2008 haben wieder viele Kleinanleger verschreckt, die dann sofort aus ihren Investments ausgestiegen sind, auch wenn sie dabei Verluste einfahren mussten. Wem jetzt alles zu unsicher an der Börse ist, der parkt sein Geld besser als Tages- oder Festgeld, da sind die Zinserträge sicher.

Allerdings kann für den risikofreudigen und spekulativen Anleger jetzt auch ein Investment in einzelne Aktien interessant sein, denn viele Werte im Dax haben momentan Kaufkurse und ein früher Einstieg verspricht gutes Wachstum. In Anbetracht der Tatsache der Einführung der Abgeltungssteuer zum Januar 2009 muss allerdings berücksichtigt werden, dass der Anleger dann auch unabhängig von der Haltedauer der Aktien auf die Kursgewinne 25% Abgeltungsteuer plus Soli bezahlen muss.

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