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Eine Kredit Sofortzusage immer unter Vorbehalt
Gerade bei den Online Krediten erfolgt die Kreditzusage aufgrund der Angaben, die der Kreditnehmer in der Selbstauskunft gemacht hat. Bei den Zusagen, die immer vorläufig sind, vertraut die Bank darauf, dass der Kreditnehmer alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet hat. Das beginnt mit dem korrekten Geburtsdatum und endet letztlich bei den bestehenden Verpflichtungen. Einige Kreditnehmer geben anstelle des Nettoeinkommens ihr Bruttoeinkommen an, das führt natürlich bei der Bonitätsbewertung zu völlig falschen Einschätzungen durch die Bank. Ist es doch ein beträchtlicher Unterschied ob ein Kunde 2.000 Euro Brutto verdient oder ob er diese 2.000 Euro Netto zur Verfügung hat. Genauso gut kann es vorkommen, dass aus den Verdienstbescheinigungen hervorgeht, dass das Arbeitsverhältnis bereits gekündigt ist oder dass vom Einkommen bereits Pfändungen erfolgen.



Falsche Angaben zum Geburtsdatum oder zur Schreibweise des Namens und der Wohnanschrift können dazu führen, dass die Bank bei der Kreditanfrage nicht die wirkliche Schufa des Kreditnehmers einholen konnte. Die Identitätsprüfung erfolgt erst im Nachhinein über das Post Ident Verfahren.

Alle Kreditzusagen von Banken sind deshalb vorläufig, und erst nachdem alle einzureichenden Unterlagen sehr sorgfältig geprüft wurden, und sich die Richtigkeit der Angaben, die zu der Genehmigung des Kredites geführt haben, bestätigt, wird die Auszahlung eines Kredites vorgenommen.

Stellt sich bei der Prüfung in der Bank heraus, dass die Angaben nicht korrekt waren, zieht die Bank kurzerhand die Genehmigung zurück. Entweder erfolgt dann eine Ablehnung oder die Bank verlangt nachträglich zusätzliche Sicherheiten, wie zum Beispiel eine solvente Bürgschaft. Dann kommt es vorerst nicht zur Kreditauszahlung. Der Kunde muss dann die Daten von einem Bürgen, der ebenfalls wieder geprüft werden muss, nachreichen.

In der Praxis ist es nicht selten der Fall, dass Kreditnehmer, auch absichtlich, falsche beziehungsweise unvollständige Angaben machen und sich so die Kreditzusage erschleichen. Doch die Mitarbeiter in den Banken sind immer angehalten, alle eingehenden Vertragsunterlagen zu Krediten genauestens zu prüfen. Dabei müssen auch die Arbeitsverträge und die Verdienstabrechnungen dem geschulten Auge der Bankmitarbeiter standhalten. Manchmal sind diese Unterlagen ganz plump gefälscht. Hier will sich dann ein Kreditnehmer einen Kredit erschleichen. Gefälschte Unterlagen sind Kreditbetrug und können schwere Konsequenzen haben. Doch, auch wenn nicht die Absicht besteht, zu betrügen, kommt es hin und wieder vor, das die Nachweise in den tatsächlich eingereichten Unterlagen von den für die Kreditanfrage gemachten Angaben beträchtlich abweichen.

Jeder Kreditsuchende ist angehalten alle Angaben, die zur Kreditentscheidung führen wahrheitsgemäß zu machen, bei Fragen kann sich der Kreditantragsteller im Vorfeld telefonisch an die Bank wenden, um Missverständnisse zu vermeiden. Mit einer Auszahlung des Kredites kann er nur dann rechnen, wenn die Prüfung der Unterlagen keine Unstimmigkeiten ergeben hat. Es ist davon auszugehen, dass die Banken ihre Kunden darüber auch im Vorfeld auch in Kenntnis setzen.

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