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Eine Rechnung nicht bezahlen und die möglichen Konsequenzen
Bei vielen Menschen hat es sich in den letzten Jahren eingebürgert, dass etwas nachlässig mit dem bezahlen von Rechnungen umgegangen wird. Doch sollte man dies nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, da sich eine unbezahlte Rechnung schnell sehr unangenehm bemerkbar machen kann. Nicht selten verdoppeln sich die Kosten, wenn Mahnauslagen etc. auf den Rechnungsbetrag aufgeschlagen werden. Um ihnen einmal zu verdeutlichen, wie die meisten Firmen mit säumigen Kunden umgeben, haben wir einmal das Prinzip des Mahnwesens für sie aufgeschlüsselt.



Sofern die Zahlung einer Rechnungsbetrags auf Rechnung erfolgt, haben sie in der Regel 7 bis 14 Tage Zeit diesen Betrag, auf das Konto des Rechnungstellers zu überweisen. Sollte bis zu diesem Tag kein Geld auf dem Konto eingegangen sein, wird in der Regel eine erste Mahnung verschickt, die etwas freundlich in der Aufmachung Erinnerung verpackt ist. In dieser Erinnerung wird ein neues Zahlungsziel von in der Regel 7 bis 14 Tagen aufgestellt, die meisten Firmen verzichten bei diesem ersten Schreiben auf weitere Kosten.

Sollte der Schuldner auf dieses Schreiben nicht reagieren und den Termin verstreichen lassen, wird ein weiteres Schreiben an den Schuldner verschickt, welches in der Regel mit der Überschrift 2. Mahnung versehen ist. Die zweite Mahnung ist in der Regel schon mit Mahnkosten versehen, um wenigstens teilweise die Bearbeitungskosten auf den Schuldner abzuwälzen. Neben einem neuen Termin, bis die Zahlung auf dem Konto erwartet wird, gibt es meistens auch einen Hinweis darauf, dass eine rechtzeitige Zahlung erwartet wird, da sonst weitere Mehrkosten entstehen.

Die dritte Mahnung wird von vielen Unternehmen per Einschreiben verschickt, damit auch sichergestellt ist, dass das Schreiben zugestellt wurde. In diesem Schreiben wird der Schuldner darauf aufmerksam gemacht, dass der Rechnungsbetrag noch offen steht und eine Zahlung bis zum Ende der Frist erwartet wird. Sollte auch diese Frist verstrichen werden, wird der gesamte Vorgang einem Inkassounternehmen oder Anwalt übergeben, was mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist.

Das erste Schreiben vom Inkassounternehmen / Anwalt ist schon mit einem erheblichen Aufschlag auf den Rechnungsbetrag versehen. Ähnlich wie bei den vorherigen Mahnungen wird eine neue Frist gesetzt und in der Regel ein Angebot auf Ratenzahlung gegeben. Sollte keine Reaktion erfolgen, werden weiter Mahnungen verschickt, die mit weiteren Kosten und der Androhung ein Gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten verbunden ist. Das Gerichtliche Mahnverfahren ist nun eine gerichtliche Aufforderung die Rechnung inklusive der angelaufenen Mahnkosten zu erstatten. Sollte auf dieses Schreiben nicht reagiert werden, wird ein Vollstreckungsbescheid ausgestellt der dann durch einen Gerichtsvollzieher vollstreckt wird und Kontopfändung, Lohnpfändung etc. beinhalten kann. Weitere negative Aspekte sind Meldungen an die gängigen Scoringunternehmen, sodass vor allem Kreditanträge enorm erschwert werden.

Sofern die Lage besteht, dass es Probleme bei der Begleichung von Rechnungen gibt, sollte auf alle Fälle der Kontakt mit dem Rechnungssteller gesucht werden. So lässt sich in der Regel eine Lösung finden, die für beide Seiten annehmbar ist.

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