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Eine sichere Geldanlage meist auf Kosten der Rendite
Viele Menschen, die Geld anlegen, wollen keine Risiken eingehen, aber eine maximale Rendite erzielen. Dass dies jedoch nicht möglich ist, zeigen die verschiedenen Angebote der Banken. Eine sehr sichere und jederzeit verfügbare Geldanlage ist das Tagesgeldkonto. Die Zinsen, die die Banken hierfür zahlen, sind geldmarktnah, derzeit betragen sie zwischen 3,0-4,0% p.a. Für den Kunden entstehen bei dieser Anlage keinerlei Kursschwankungen, zudem kann er, zumindest überschlägig, berechnen, wie hoch sein Ertrag nach einer gewissen Laufzeit ist.



Gleiches gilt im Übrigen für Festgelder sowie Sparbriefe der Banken, bei denen der Zins während der gewählten Laufzeit sogar fest vereinbart ist, sich also nicht verändern kann. Bei diesen Anlagen kennen die Kunden ihre Rendite genau und können hiermit planen. Der Ertrag dieser Geldanlagen liegt ebenfalls, je nach Laufzeit, zwischen 3-4,5% p.a.

Derartige Geldanlageprodukte eignen sich in erster Linie für sehr konservative Sparer, für die schon kleine Kursverluste den Weltuntergang bedeuten. Als weiteres eignen sie sich aber auch für Anleger, die ihr Geld nur kurzfristig anlegen wollen, denn diese Laufzeiten sind für Produkte mit spekulativem Hintergrund zu kurz. Anleger jedoch, die Kapital mittel- oder gar langfristig anlegen wollen, sollten Anlageprodukte wählen, die zumindest ein kleines Risiko bieten, denn der Ertrag kann hierdurch gesteigert werden.

Im mittelfristigen Bereich eignen sich zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere. Auch sie weisen, ähnlich den Festgeldern, einen festen Zins auf, weiterhin gibt es bei ihnen aber einen Kurs, der sich während der Laufzeit verändern kann. Zwar streben Anleger festverzinslicher Wertpapiere nicht nach Kursgewinnen, dennoch kann die Rendite solcher Papiere erhöht sein, etwa bei Industrieanleihen. Hier sind gut 4-5% p.a. zu erzielen. Wer festverzinsliche Wertpapiere nicht als Einzelwerte kaufen möchte, kann auch Fonds nutzen, um das Risiko zu minimieren.

Für den langfristigen Bereich eignen sich in jedem Fall Investmentfonds, die in Aktien, aber auch in Immobilien anlegen. Sie gibt es zum einen als reine Aktien- oder Immobilienfonds, aber auch Mischfonds, die sogar festverzinsliche Wertpapiere enthalten, sind möglich.

Jeder Anleger sollte vor der Wahl einer solchen Anlage allerdings entscheiden, wie hoch seine individuelle Risikobereitschaft ist, denn gerade bei Aktienfonds sind Verluste im zweistelligen Bereich durchaus möglich. Wie bereits erwähnt, sollte der Anlagehorizont für solche Anlagen möglichst langfristig sein, denn so können eventuell entstandene Kursverluste wieder ausgeglichen werden. Statistisch konnten Aktien, Aktienfonds sowie Mischfonds pro Jahr eine Rendite zwischen 6-9% p.a. erzielen, einige sehr gute Aktienfonds konnten diese sogar noch übertreffen. Anleger, die zwar am Aktienmarkt teilhaben wollen, die aber das Risiko scheuen, können mittlerweile auch in Garantiefonds oder Garantiezertifikaten investieren. Doch auch hier muss die größere Sicherheit mit Renditepunkten bezahlt werden, denn Anleger nehmen hier meist nur mit 60-70% an den erzielten Kurssteigerungen teil.

Fazit: Bei Geldanlagen gilt: je höher das Risiko, desto höher ist die mögliche Rendite. Grundsätzlich konnten Wertpapieranlagen im langfristigen Bereich immer besser abschneiden als Festgelder oder Sparbriefe, jeder Anleger sollte allerdings für sich selbst entscheiden, ob ihm dieses Risiko wert ist.

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